Geräusche los, Lüfter los?
Gigabyte NX66T128VP im Test: GeForce 6600 GT, passiv gekühlt
Grafikkarten
Zu heiß ohne Lüfter
Unser Versuch, die Grafikkarte in einem nur mit einem kleinen Mainboard-Lüfter bewehrten, aber sonst passiv gekühlten System stabil zu betreiben, scheitert leider kläglich. Temperaturen von mehr als 100 Grad zwingen unseren Rechner zum ungewollten Neustart. Die Krux liegt bei den fehlenden Lüftern, welche Gigabyte im englischen Kleingedruckten aber voraussetzt. Ohne Luftstrom im Gehäuse sei dem PC keine lange Lebenszeit beschert.
Hier bestätigt sich abermals der Trend zu immer schnelleren, aber zugleich leider immer hitzköpfigeren Grafikkarten. Erst ein zusätzlicher 120-Millimeter-Lüfter, welcher die heiße Luft aus dem Innenraum nach draußen bläst, bringt hier die Erlösung. Im Normalbetrieb bleibt die Temperatur des Grafikprozessors bei konstanten 71 Grad Celsius, während der starken Belastung durch 3DMark05 knackt die GPU die 90-Grad-Marke. Man verbrennt sich zwar die Finger an der Karte, doch nun gehören Abstürze der Vergangenheit an.
Gigabyte NX66T128VP
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So ganz ohne aktive Hilfe kommt Gigabytes passiv gekühlte GeForce 6600 GT nicht aus. Der Lüfter, welcher der NX66T128VP fehlt, muss leider an einer anderen Stelle wieder eingesetzt werden. Moderne Grafikkarten ab der gehobenen Mittelklasse kommen heutzutage einfach nicht mehr ohne aus. Ist ersteinmal für ausreichende Luftzu- oder -abfuhr gesorgt, gefällt sie mit einer hervorragenden Leistung, die so manche gewöhnliche Grafikkarte mit GeForce 6600 GT in den Schatten stellen dürfte. Fazit: Preisgünstige und leistungsfähige Grafikkarte, leider mit Lüfterzwang.
Schnittstellen und Lieferumfang
- DVI
- D-Sub (VGA)
- S-Video
- Über Video-Kabel: Composite, S-Video (in/out), YPrPb/AV
- DVI-VGA-Adapter
- SLI-Verbindungsstecker
- CyberLink PowerDVD 5
- CyberLink PowerDirector 3 ME
- Treiber-CD
- V-Tuner2
- Joint Operations - Typhoon Rising
- Thief - Deadly shadows
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