Welches Programm bekommt wieviel Bandbreite?
cFosSpeed: Traffic-Shaping selbst gemacht
Im Straßenverkehr sorgen Schilder und Lichtzeichen für eine mehr oder minder sinnvolle Aufteilung des verfügbaren Verkehrsraumes, im Internet tut das meist der Quality-of-Service-Treiber des Betriebssystems. Nicht selten sorgt der aber für Chaos - oder zumindest für solche Verhältnisse, die mancher Benutzer dann für optimierungswürdig hält, zum Beispiel mit cFosSpeed.

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Mit Hilfe dieses Tools lassen sich Tauschbörse, Internet-Telefonie und Browser im gleichzeitigen Gebrauch besser koordinieren. cFos Speed sorgt dafür, dass bestimmte, selbst festgelegte Programme auch tatsächlich Vorfahrt vor weniger wichtigen Anwendungen haben - beispielsweise kann Skype Priorität vor Kazaa bekommen, um die Sprachqualität auch während dem Filesharing zu erhalten.
Engpass-Wächter
Zwar hat auch cFos keinen Einfluss auf das, was die Router im Backbone-Bereich des Internet mit den Datenpaketen anstellen, es greift jedoch an der schwierigsten Stelle ein: Dem Flaschenhals der eigenen DSL-Leitung, die meist das schwächste Glied in der Kette ist. Außer den Regelungen zwischen einigen Protokollen galt hier bisher gleiches Recht für alle.

Solange man allerdings nicht mehrere Web-Anwendungen gleichzeitig nutzt, merkt man von der cFos-Unterstützung gar nichts, denn dann stehen volle Bandbreite und maximale Reaktionszeit (Ping) sowieso zur Verfügung. Aus diesem Grund bringt cFosSpeed auch nur den multitasking-fähigen Power-Usern und Online-Gamern einen Vorteil.
Download, Installation und Preis
Die Installationsdatei von cFosSpeed ist bereits in unserem Downloadbereich zu finden, die Datei ist gerade mal 1,34 Megabyte schlank. Allerdings handelt es sich bei cFosSpeed um eine Testversion, die nach 45 Tagen für 29 Euro gekauft werden will. Dieses Zeitfenster lässt aber genug Raum, um den persönlichen Nutzen des Tools festzustellen.
