Kleiner Komplett-PC mit Windows Media Center Edition
Test: Shuttle G5 8300M - Kompaktes Multimedia-Talent
Shuttles erster und derzeit einziger Komplett-Würfel mit Windows Media Center Edition ist der G5 8300M. Fertig zusammengebaut und mit vorinstalliertem Betriebssystem erreichte er heute morgen die Redaktion von netzwelt.de. Nach dem Auspacken präsentiert uns der Mini-PC eine schwarze Hülle aus gebürstetem Aluminium und eine edle Front aus spiegelndem Acryl.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ansehnlich dank fluoreszierendem Display
- 2Drei Gigahertz und Low-End-Grafik
- 3Leistungsmessung
- 4Hintergrundgeräusche im Wohnzimmer
- 5Was kann die Windows XP Media Center Edition?
Einen Bruch müssen wir uns dabei nicht heben, bringt der Kleine doch nur einen Bruchteil des Gewichts eines gewöhnlichen Computersystems auf die Waage. Die Architektur ist uns nicht ganz unbekannt, denn es handelt sich um den mittlerweile dritten Shuttle-Rechner im "G5"-Design, der seinen Weg zu unserem Prüfstand findet. Ob er wohl das Zeug zu einem richtigen PC hat?
Ansehnlich dank fluoreszierendem Display
Nachdem das Stromkabel eingesteckt ist, signalisiert der G5 8300M prompt seine Einsatzbereitschaft: ein so genanntes VF-Display (vacuum fluorescent display) begrüßt uns mit einem schlichten "Shuttle XPC Systems" in grünen Lettern. Gegen eine etwas nettere Begrüßung hätte der Tester zum Kaffee-geschwängerten Tagesbeginn aber nichts einzuwenden gehabt. Schnell sind auch Tastatur, Maus und Monitor angeschlossen. Dann folgt der erwartungsvolle Druck auf den silbernen Einschaltknopf.
Ein hochdrehender Lüfter wirbelt erst einmal die Blätter einer in der Nähe aufgestellten Schreibtisch-Pflanze durcheinander. Doch schon nach wenigen Sekunden kehrt endlich wieder Ruhe ein - leider keine vollkommene. Denn wie auch schon der mit Intel-Prozessor ausgestattete P 8100G, geht auch der G5 8300M deutlich hörbar zu Werke. Wie unsere Erfahrungen gezeigt haben, bieten Shuttles AMD-Plattformen hier eindeutig die angenehmere Geräuschkulisse.
Audio-visuell veranlagt
Wir riskieren einen Blick auf die Rückseite des schwarzen Minis und werden angenehm überrascht. Das Angebot von Schnittstellen lässt kaum Wünsche offen und so manchen großen Desktop-Rechner alt aussehen. Unter anderem finden wir dort Eingänge für Radio- und Fernsehantennen, zwei S-Video-Anschlüsse, FireWire, 5.1-Audio-Schnittstellen sowie einen digitalen Monitorausgang neben dem analogen. Mit insgesamt vier Anschlüssen - zwei vorn, zwei hinten - ist das USB-2.0-Angebot jedoch nicht gerade als üppig zu bezeichnen.
Links zum Thema
- Flotter Würfelspieler im Test: Shuttle P 8100G
- Shuttle XPC ST20G5 im Test: Erster Mini-PC mit ATi Radeon Xpress 200
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