So packt man 200 Lieder auf eine CD
Tutorial DeepBurner 2: MP3-CDs mit Freeware brennen
Mit der Freeware DeepBurner lassen sich heruntergeladene MP3s einfach und schnell auf CD brennen. DVD-Player, Computer und spezielle MP3-CD-Player können die begehrten Brände abspielen, auf denen knapp 200 Lieder Platz finden.
Denn anders als bei Musik-CDs kann mit CD-ROMs der Speichervorteil von MP3 genutzt werden. Die Anforderungen an den Player sind allerdings ungleich höher: Er muss mit einer Software ausgestattet sein, die nicht nur mit der neuen Anordnung der Daten auf der CD-Oberfläche klar kommt, sondern auch MP3-Dateien entschlüsseln und abspielen kann.
Der Download des DeepBurners lässt sich über die Linkbox am unteren Ende der Seite erreichen. Es gibt zwei Versionen: Die erwähnte Freeware und eine 30-Tage-Testversion einer umfangreicheren Version. Natürlich sollte man die Freeware wählen, die ist für das Musikbrennen völlig ausreichend.
Den CD-Typ wählen
Nach der Installation startet man die Software dann über "Start" >> "Programme" >> "DeepBurner" >>"DeepBurner". Anders als im ersten Teil des DeepBurner-Tutorials, wählt man jetzt nach dem Start die erste Option "Create data CD/DVD" an.
Nach einem Klick auf "Weiter >>" erscheint eine zweite Abfrage. Hier geht es um das Anlegen einer so genannten Multisession-CD. Erstellt man so eine CD, kann man später, in einem weiteren Brenndurchgang, zusätzliche Daten zur CD hinzufügen.
Video-Tutorial
Jeder Brenndurchgang ist dann eine Session. Allerdings werden für jede Session zusätzliche Daten auf der CD abgespeichert, damit die Lesegeräte die Inhalte der angehängten Sessions finden. Das braucht Speicherplatz. Je mehr Sessions auf eine CD kommen, desto weniger nutzbarer Platz bleibt für den Brand.
So passen dann etwa auf einen 700 Megabyte-Rohling nur noch 500 Megabyte, wenn man die Daten in mehreren Durchgängen brennt. Gleichzeitig verschlechtert sich die Lesbarkeit der CD, denn das Laufwerk, das sie später liest, findet größeres Durcheinander vor und muss sich die Datenpakete mühselig zusammensuchen.
Besser lesbar
Deshalb ist es am besten, wenn man die unterste Option "Kein Multisession" anwählt und lieber alle Daten in einem Rutsch brennt. Nach einem Klick auf "Weiter >>" gelangt man dann in das Hauptprogramm des DeepBurners.
Um besser arbeiten zu können, sollte man das Programmfenster auf Bildschirmgröße strecken und die beiden Fenster im Programm per Mausklick übereinander anordnen. Mit dem oberen Fenster wird die neue CD geplant.
Per Rechtsklick auf die weiße Fläche im oberen Fenster, kann man neue Ordner erstellen. Dafür wählt man im erscheinenden Kontextmenü die oberste Option "Ordner erstellen" an. Danach tippt man einen Namen ein und bestätigt die Eingabe mit der Enter-Taste.
Die MP3-Dateien finden
Mit dem unteren Fenster hat man Zugriff auf die Daten im Computer. Im linken Teil werden nur Ordner eingeblendet. Der rechte Teil zeigt Dateien und Ordner an. Wenn man nicht weiß, wo die MP3-Dateien liegen, könnte man per Klick auf die Ordner "Desktop", "Eigene Dateien" oder "Eigene Musik" fündig werden.
Letzterer befindet sich unter "Eigene Dateien". Um ihn zu Gesicht zu kriegen, muss man auf das kleine Plus-Symbol neben "Eigene Dateien" klicken. Alle Unterordner werden daraufhin eingeblendet. Darunter befindet sich auch "Eigene Musik".
Die MP3-Dateien zieht man nun vom unteren Fenster in die linke Hälfte des oberen. Man klickt also mit der Maus auf ein Lied, hält die Taste gedrückt und bewegt die Maus anschließend nach oben. Dort kann man dann entweder den Mauszeiger auf eine weiße Stelle oder einen Ordner bewegen.
Richtig einsortieren
Lässt man die Taste dann los, wird die neue Datei entweder in diesen Ordner einsortiert oder kommt später direkt auf die CD. Hat man ein Lied zu viel herübergezogen, klickt man es an und drückt die "Entf"-Taste auf der Tastatur.
Die vier Balken, ganz links im oberen Fenster, geben Auskunft darüber, wie viel Platz noch frei ist. Dabei steht jeder Balken für eine Sorte CD-Rohling. Die gängigsten sind 650-Megabyte- und 700-Megabyte-Rohlinge. Der 4.7-Gigabyte-Balken ist für DVDs.
Möchte man mehrere Dateien markieren und herüberziehen, klickt man auf eine weiße Stelle im unteren Fenster, hält wieder die Maustaste gedrückt und bewegt sie diagonal. Dadurch wird ein Viereck aufgezogen. Alle Dateien, die sich in diesem Viereck befinden, werden beim Loslassen der Taste markiert.
Die CD brennen
Danach genügt es, eine der markierten Dateien nach oben zu ziehen. Alle anderen werden dann auch herüber geholt. Hat man nun alle gewünschten Musiktitel ins obere Fenster geholt, wechselt man mit einem Klick auf die rot-lilafarbene CD in das CD-Brenn-Menü.
Wie schon im ersten Teil beschrieben, wählt man in der obersten Zeile den Brenner aus, sofern er dort nicht schon eingetragen ist. Anschließend bestimmt man die Brenngeschwindigkeit, die niemals auf die höchste Stufe gesetzt werden sollte. Denn dann kommen mehr Fehler auf die CD.
Per Klick auf den Button "Brennen" wirft man dann den Brenner an. Je nach eingestellter Geschwindigkeit dauert der Brennvorgang zwischen drei und 45 Minuten, bei einer randvoll gepackten CD. Dabei erlebt man 45 Minuten nur noch mit wirklich alten Brennern, die mit zweifacher Geschwindigkeit brennen.
Brennzeit abschätzen
Vierfach-Brenner brauchten zu ihrer Zeit knapp 23 Minuten und mit achtfacher Geschwindigkeit wurde die benötigte Zeit noch einmal halbiert. Moderne Brenner nähern sich deutlich der Drei-Minuten-Grenze, auch bei randvollen CDs.
Nach dem Brennen schließt man den DeepBurner natürlich und bekommt dann aber eine Meldung angezeigt, die nach Speicherung fragt. Gemeint ist die Zusammenstellung, die man vor dem Brennen im oberen Fenster angelegt hat. Wer sie abspeichert, kann später die gleiche CD noch einmal brennen.
Meist braucht man das aber nicht, weil man selten mehrere Exemplare benötigt. Per Klick auf "Nein" ist dann endlich Ruhe und das Brennprogramm wird endgültig geschlossen. Die CD ist nun einsatzbereit und wartet darauf, in einem MP3-CD-Player oder einem DVD-Player abgespielt zu werden.





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Das Programm befindet sich auf meinem Laptop. Es ist einfach, funzt einwandfrei und das Beste, es ist kostenlos !!!:D
sehr einfach zu bedienen und arbeitet zuverlässig sehr gutes programm