Kaum Geschwindigkeitsgewinn, aber einige Probleme
Google Web Accelerator: Nutzlos und unsicher?
Internet & Netzwelt
Fazit
Die Auswertungsseite des Google Web Accelerators sagt es genau: Ich habe in drei Tagen 1538 Seiten aufgerufen und habe dafür 57,8 Minuten Ladezeit gebraucht. Ohne den Accelerator hätte ich 1,1 Stunden gebraucht, ich habe demnach 5,6 Minuten gepsart - eine Ersparnis von rund zehn Prozent also. Rechnet man die Zeitersparnis auf die Arbeitszeit um, spart der Web Accelerator gerade mal 0,3 Prozent - unfühlbar und kaum messbar.
Was prozentual viel aussehen mag, wirkt sich in der Praxis so gut wie überhaupt nicht aus. Ein Gewinn an Geschwindigkeit ist nicht spürbar, was aber auch am DSL-3000-Anschluss liegen könnte. In der Praxis wird aber kaum ein DSL-Nutzer den Accelerator wirklich brauchen.
Letzten Endes übewiegen die Risiken beim Gebrauch des Google Web Accelerators; offenbar gibt es da einige Probleme. Die Fehlfunktion beim Laden oder das versehentlich Ausloggen sind ärgerlich, und der Schutz der Privatsphäre ist keinesfalls garantiert. Zwar befindet sich der Web Accelerator noch in der Beta-Phase, die Bedenken aber werden bleiben. Nur technisch kann der Web Accelerator noch besser werden - netzwelt.de bleibt dran und berichtet.
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