Für einen Cent pro Gespräch oder ganz umsonst
Schafft VoIP-Buster Telefonkosten ganz ab? (Update 2)
Voice over IP
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Einen Cent pro Gespräch - bei anderen Anbietern kostet die Minute so viel. VoIP-Buster legt noch einen drauf und bietet Gespräche sogar ganz umsonst an, und zwar nicht nur netzintern, sondern auch in ausgewählte Festnetze. Das deutsche ist nicht dabei, was aber auch nicht so schlimm ist, denn momentan kann man sich ohnehin nicht anmelden.
Wegen "techninscher Probleme" habe man die Zahl der Beta-Tester limitiert und werde "in den nächsten paar Monaten" auch keine neuen mehr aufnehmen. Offensichtlich stößt man beim VoIP-Buster an die Grenzen des technisch machbaren und möchte den Dienst so vor dem Totalausfall bewahren.
Abgesehen von den absoluten Kampfpreisen ist VoIP-Buster ein ganz normaler VoIP-Anbieter. Er setzt allerdings auf eine eigene Software zum telefonieren, was nicht mehr ganz aktuell ist: Nur mit vernünftiger Hardware kann VoIP dem Festnetz wirklich Konkurrenz machen, denn auf Dauer möchte niemand ständig über den Computer telefonieren.
Schnäppchen
Mit dem Kampfpreisen spricht VoIP-Buster eindeutig die Schnäppchen-Fraktion an. Doch welche Ersparnis ist überhaupt noch möglich? Prozentual ist sicher noch einiges drin, aber in barer Münze zahlt es sich kaum mehr aus, da die Kosten ohnehin schon extrem niedrig sind:
Ein Cent pro Minute hat sich bei den DSL-Providern als VoIP-Tarif ins deutsche Festnetz etabliert; Telefon-Flatrates sind für zehn Euro zu haben. Mit dem VoIP-Buster lassen sich natürlich noch ein paar Euro sparen, reich wird davon aber niemand.
Billig ins Ausland
Kostenlose Gesräche ins Ausland sind da schon eher interessant. Mit VoIP-Buster geht es umsonst nach Österreich, Irland, die Niederlande, die Schweiz und das vereinigte Königreich. Wer dort Verwandte oder Freunde hat, kann so gutes Geld sparen. So lange aber VoIP-Buster keine Anmeldungen annimmt, bringt das nur den Bestandskunden etwas. Und wer weiß, wie die Preise aussehen, wenn die Beta-Phase zu Ende ist?
Update: Schluss mit Billig
Die gute Nachricht: VoIP-Buster nimmt wieder Neukunden an. Die schlechte: Gespräche für einen Cent pro Gespräch ins deutsche Festnetz gibt es nicht mehr, VoIP-Buster verlangt seit neuestem einen Cent pro Minute. Damit bewegt sich VoIP-Buster im Standard-Preissegment anderer VoIP-Anbieter. Kein Grund also, zu VoIP-Buster zu wechseln.
Update 2: Wieder billig
Wer soll da noch durchblicken: Gespräche nach Deutschland sind wieder kostenlos möglich. Außerdemtelefoniert man für lau nach Australien, Öserreich, Belgien, Kanada, Tschechei, Dänemark, Finnland, Frankreich, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal Spanien, Schweden, Schweiz, Vereinigtes Königreich und die USA. Mal sehen, wie lange noch...
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