Google Web Accelerator soll schnelleres surfen ermöglichen

Internet & Netzwelt: Schneller gläsern surfen mit Google

Wer surfen mit DSL für zu langsam hält, findet vielleicht beim "Google Web Accelerator" sein Glück. Das kleine Programm installiert sich als Browsererweiterung und soll das Surfen über Breitbandanschlüsse beschleunigen. ISDN- und Modemnutzern soll es nichts bringen, obwohl die es eigentlich viel nötiger hätten als DSL-Kunden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Gänsehaut-Feeling
  2. 2Nur ein Proxy
  3. 3Zweifelhafter Vorteil

Dabei nutzt der Google Web Accelerator einen lokalen Proxy auf dem Rechner, der beliebte Seiten zwischenspeichert und sich auch Seiten merkt, die schon vorher angesurft wurden. Außerdem soll er die Internet-Verbindung überprüfen, um Verzögerungen zu vermeiden, zusätzlich werden die Daten noch komprimiert. Streamings und HTTPS-Verbindungen werden allerdings nicht unterstützt.

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Gänsehaut-Feeling

Passionierten Datenschützern dürfte es jetzt mal wieder kalt den Rücken herunterlaufen, den schließlich bekommt Google so den gesamten Internet-Verkehr der Accelerator-Nutzer mit: IP-Adresse, aufgerufene Server, Zeit und Datum sowie Informationen über Verbindung und den Computer selbst. Daten aus Formularen laufen ebenfalls über Google, ebenso wie unverschlüsselte Passwörter.

Ebenso können Seiten auf dem lokalen Proxy, also auf dem Computer, zwischengespeichert werden, die man gar nicht besucht hat. Beliebte Seiten hält Google nämlich für den Fall vor, dass man vielleicht Lust haben sollte, sie zu besuchen. Werden diese Seiten aufgerufen, können sie von der Festplatte geladen werden. Nur eventuelle Aktualisierungen werden dann aus dem Internet geladen.

Nur ein Proxy

Das Programm ist 1,4 MB groß und funktioniert mit dem Internet Explorer ab Version 5.5 oder Firefox ab 1.0. Für andere Browser muss der lokale Proxy von Hand eingerichtet werden. Momentan befindet sich der Google Web Accelerator noch in der Beta-Phase.