Wie man das Protokoll auswertet
Tutorial: Sygate - Die Ernte einfahren
Software
Der Eintrag der Spalte "Application Name" zeigt übrigens den kompletten Pfad eines Programms. Das heißt, am Ende des Eintrags steht der eigentliche Programmname (erkennbar an der Endung ".exe") und davor die Ordner, die man der Reihe nach anklicken muss, um zu der Datei zu gelangen. Getrennt werden die Ordnernamen durch einen so genannten Backslash "\".
Würde man also die Datei zu Gesicht bekommen wollen, würde man den "Arbeitsplatz" auf dem Desktop öffnen oder den Explorer und dann den Angaben des Pfades folgen. Wenn einem der Dateiname mit der ".exe"-Endung beim durchstöbern des Protokolls nichts sagt, verrät einem zudem der Ordnername oft schon, um welches Programm es sich handelt.
Unwichtiges kommt nach hinten
Die Spalte "Severity" ist nicht so wichtig. Sie zeigt einen Wert, den Sygate für die Gefahrenstufe vergibt. Der ist aber nicht unbedingt besonders ernst zu nehmen, weil solche automatischen Einschätzungen nicht zuverlässig sind. Deshalb kann man die Spalte schön weit nach rechts verschieben.
Die Spalten "Remote Host" und "Occurrences" sollte man hingegen an den Tabellenanfang setzen. Denn erstere verrät die Zieladresse einer Verbindung und die andere Spalte die Anzahl der Versuche, die das Programm getätigt hat. Die Zieladresse kann dabei eine IP-Nummer sein oder ein Domainname.
Denn im Internet werden die Verbindungen grundsätzlich zwischen zwei IP-Adressen hergestellt. Die Internetseiten mit ihren Domainnamen wie etwa "www.netzwelt.de" sind in Wirklichkeit eine Ausnahme.
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