Schneller und weiter mit dem RangeMax-Router
Starke WLAN-Basis im Test: Der Netgear WPN824
Netzwerk
Schnell installiert, schnell verstanden, lange gewartet
Beim Installieren des WPN824 traten keine Hindernisse auf. Die graphische Benutzer-Schnittstelle lässt sich mit allen gängigen Browsern unter Windows und Linux darstellen und ist bekannt übersichtlich gehalten: Links die Navigation, in der Mitte die Einstellungen, rechts die passende Hilfe. Vorausgesetzt man ist der englischen Sprache mächtig, sollte die Konfiguration dem fortgeschrittenen Benutzer ebenfalls keine Probleme bereiten.
Anfänger könnten sich hier etwas schwerer tun, denn der Setup-Assistent umfasst nur die grundlegende Internet-Verbindung. Das Wireless-LAN ist zwar sicherheitshalber ab Werk deaktiviert, muss nach dem Einschalten aber separat und unaufgefordert abgesichert werden. Ärgerlich ist allerdings, dass der Router bei jeder geänderten Einstellung neu gestartet werden will - das kostet jedes Mal 28 Sekunden.
Gut vorgesorgt
Sicherheitstechnisch ist der WPN824 auf dem aktuellen Stand: Die Firewall beinhaltet alle gängigen Schutzvorrichtungen, im Funknetzwerk stehen WEP- und WPA-Verschlüsselung sowie ein MAC-Adressfilter zur Verfügung. Hinzu kommen weitere Funktionen wie VPN-Tunnel und WWW-Inhaltsfilter. Wer es ganz genau wissen will, lässt sich vom Router automatisch das Sicherheitsprotokoll per E-Mail zuschicken.
Sehr einfach ist auch das Aktualisieren der Firmware - ein Klick genügt, und der Router vergleicht die installierte Version mit dem Inhalt des Support-Servers. Auf Befehl hin überschreibt er die alte Firmware-Version, ohne die bereits vorgenommenen Einstellungen zu verändern.
Funk
Im Funkbetrieb soll der WPN824 mit Hilfe von RangeMax seine wahre Stärke entfalten. Indem sich die Antennen an die Position der WLAN-Clients anpassen, sollen Geschwindigkeit (108 Mbit/s) und Reichweite des Routers Höchstleistungen erreichen. Mit 127 verschiedenen Antennen-Konfigurationen soll der Router bis zu 46.000 Quadratmeter abdecken können, allerdings nur mit den passenden RangeMax-Clients.
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