Video, Foto und Musik in tragbaren Geräten
PMP: Was können die aufgebohrten MP3-Player?
Michael Knott
In nächster Zeit wird sich in Sachen Multimedia-Player noch einiges bewegen. So kündigten viele namhafte Hersteller bereits hinter vorgehaltener Hand die nächste Generation der PMP an. Waren iRiver, Creative und Samsung mit ihren Portable Media Center die Pioniere auf diesem Gebiet, drängen mittlerweile immer mehr No-Name-Anbieter in den Markt. Aber auch bekannte Firmen wie iAudio werden noch in diesem Jahr mit interessanten Playern die Bühne betreten.
Bei Gewicht und Akkuleistung wird es aber in absehbarer Zeit keinen Durchbruch geben, denn die Alternative zu den schweren Festplatten, der Flash-Speicher, ist momentan noch nicht in ausreichender Größe erhältlich. Ein Bild von einem Player der statt auf eine Festplatte, auf den leichten Flash-Speicher setzt, können Sie sich aber schon jetzt machen.
Konkurrenz von unten: PMP werden zukünftig noch mehr können
Um sich von der "Konkurrenz von unten", also den normalen MP3-Playern die ja mittlerweile auch nicht mehr ohne Farbdisplay und Foto-Unterstützung auskommen, abzusetzen, packen die Hersteller immer neue Funktionen in das Gehäuse eines Multimedia-Players.
Der Archos PMA400 zum Beispiel, kann neben den üblichen Entertainer-Funktionen, auch drahtlos im Netz surfen. Auch die Aufgaben eines Organizers übernimmt der Player. Bedient wird das ganze mittels Stifteingabe und berührungsempfindlichem Touchscreen. Derzeit muss man für so viele Funktionen allerdings tief in die Tasche greifen - der PMA400 kostet stolze 700 Euro.
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