So testen wir Grafikkarten und Spieletauglichkeit

Unter Wasser: Aquamark

3DMark: Drei auf einen Streich

Die synthetischen Spiele-Benchmarks der US-Softwareschmiede Futuremark zählen sowohl auf heimischen, als auch professionellen Prüfständen zu den beliebtesten. Um Werte zu ermitteln, die auch nachvollziehbar sind, nutzen wir gleich drei Versionen des "3DMarks".

Der 3DMark2001 in der "Second Edition" zeigt, wie die verwendete Hardware mit Spieletiteln umgehen kann, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben und DirectX nur bis zur Version 8.1 unterstützen. Gemäß den minimalen Systemanforderungen Futuremarks genügen hier bereits ein 500-Megahertz-Prozessor, 128 Megabyte Arbeitsspeicher und 100 Megabyte freier Festplattenspeicher. Aktueller, aber auch anspruchsvoller wird es mit dem 3DMark03.

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3DMark03

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Hier sollte der Prozessor mindestens ein Gigahertz, der Arbeitsspeicher 256 Megabyte und die Festplatte ein Gigabyte drauf haben. Außerdem verlangt der Benchmark schon nach DirectX 9.0c, wie auch der folgende. Stellvertretend für Spiele à la "Half-Life 2" steht das schönste Messverfahren der drei genannten - 3DMark05. Ohne eine Grafikkarte der DirectX-9-Generation geht hier gar nichts. Als Mindestanforderung sind ein zwei Gigahertz schneller Prozessor, 512 Megabyte Arbeitsspeicher sowie 400 Megabyte Platz auf der Festplatte angegeben.

Massive Development, der Entwickler von Aquamark3, bezeichnet seinen Benchmark als sehr wirklichkeitsnah. Schließlich basiert er auf der grafischen Grundlage eines echten Computerspiels, "Aquanox 2: Revelation". DirectX 9 muss auch in diesem Fall installiert sein, doch es genügt bereits eine alte Grafikkarte, die nur mit DirectX 7 umgehen kann. Außerdem sollte das zu testende System mindestens einen 750-Megahertz-Prozessor und 128 Megabyte Arbeitsspeicher aufweisen.

3DMark2001 SE

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Mission to Mars: Doom III

Microsoft-Produkte sind nicht nur im Spiele-Sektor der Weisheit letzter oder gar einziger Schluss. Denn "OpenGL" hält sich hartnäckig als Alternative zu DirectX. Die Schnittstelle birgt einen entscheidenden Vorteil: sie ist nicht von Windows abhängig und läuft auch auf Betriebssystem wie Mac OS X, Linux und Solaris. Dass OpenGL in spielerischer Hinsich noch immer gegen die übermächtige DirectX-Lobby bestehen kann, ist hauptsächlich den Spieleentwicklern von id software zu verdanken.