Weiterempfehlen   Leserbrief
04.05.2005
Druckversion
powered by

Unsere Messverfahren im Überblick - Teil 2

So testen wir Grafikkarten und Spieletauglichkeit

Grafikkarten

Es ist heute keine Schande mehr, sich zum Zocken zu bekennen. Die Marketing-Maschinerie von Spiele-Entwicklern und Herstellern von PC-Hardware läuft sogar so gut, dass mancher ohne mit der Wimper zu zucken 500 Euro für eine High-End-Grafikkarte ausgibt. Und das nur, um den neuesten Titel ruckelfrei spielen zu können. Mittlerweile ziehen auch schon Notebooks aus, um ausgewachsenen Computern in Sachen 3D-Beschleunigung das Fürchten zu lehren.

Nachdem wir im ersten Teil unseres Benchmark-Überblicks auf die Messungen zur Systemleistung eingegangen sind, erfahren Sie im folgenden Artikel, wie wir PCs, Grafikkarten und Notebooks auf Spieletauglichkeit prüfen. Dabei widmen wir uns den von netzwelt.de verwendeten 3D-Benchmarks, Treibern und Einstellungen. Selbermachen ist natürlich nicht ausgeschlossen.

3DMark05

3dmark05 small 1115204663

Bild verkleinernBild vergrößern

Treibereien mit Hertz

Bei unseren Messungen zur 3D-Leistung verwenden wir in der Regel die neuesten Treiber und derzeit aktuelle Version von Microsofts Multimedia-Schnittstelle DirectX. Wir setzen auf die Standardeinstellungen (Defaults), wie sie jeder nach der Installation zu sehen bekommt, nehmen jedoch eine kleine, aber wichtige Änderung vor. Wir schalten einfach ab - und zwar die "vertikale Synchronisierung", kurz Vsync genannt.

Denn wenn Vsync aktiviert ist, schränkt man die Grafikkarte sozusagen in ihrer Bewegungsfreiheit ein. Ein Beispiel: ein handelsüblicher Flachbildschirm arbeitet mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz, was unter den Anzeige-Einstellungen der Windows-Systemsteuerung nachgeschlagen werden kann. Die Einheit Hertz bezeichnet im Allgemeinen lediglich, wie oft sich ein bestimmter Vorgang in der Sekunde wiederholt.

Spiele-Benchmarks und Treibereinstellungen

  • Monitoreigenschaften
  • ATi-Treiber
  • Nvidia-Treiber
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.

Das Bild eines Flachbildschirms wird demnach 60 Mal pro Sekunde aktualisiert. Ist das Vsync-Signal in der Treiber- oder Spielkonfiguration eingeschaltet, würde eine Grafikkarte also nie mehr als 60 Bilder pro Sekunde erzeugen. Das zieht wiederum ein verfälschtes Messergebnis nach sich, da moderne Grafikkarten zum Teil erheblich schneller arbeiten.


Druckversion: 'So testen wir Grafikkarten und Spieletauglichkeit'Druckversion

1 | 2 | 3 weiter »





News

7-Tage News

Neue Software auf netzwelt

Alle Updates anzeigen Top-Downloads

Kostenlose MP3 des Tages

Arkansas
Damien Jurado

Datum: 21.03.2010
Größe: 3,210 MB

Neue Beiträge im Forum


Werbung

computerfrage.net

www.computerfrage.net: Die große Ratgeber-Community für gute Fragen und hilfreiche Antworten

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Computer finden Sie auf www.computerfrage.net


nach oben
RSS Feed abonnieren Nie mehr ein Update dieser Seite verpassen?
Hier klicken, um netzwelt.de zu abonnieren!

Copyright © by netzwelt.de - So testen wir Grafikkarten und Spieletauglichkeit - Unsere Messverfahren im Überblick - Teil 2

AGOF

*) Netzwelt.de registrierte zuletzt 1,57 Mio. Unique User pro Monat
(Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III)
Netzwelt wird exklusiv von AOL Advertising vermarktet.

Platform-A