Der Apfel rollt nicht weit vom Stamm

Apple: Turbo für iMacs und eMacs

Was lange währt, wird endlich gut: Gestern hat Apple überarbeitete iMacs und eMacs im Apple-Store eingestellt. Der eMac ist nun flotter als der mac mini, aber weiterhin mit Röhren-Monitor ausgestattet. Der iMac G5 kommt mit wesentlich verbesserter Ausstattung gegenüber dem Einführungsmodell, das im September eingeführt wurde. Die Preise bleiben konstant.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Geschwindigkeitssteigerung aller Orten
  2. 2Endlich für Gamer interessant
  3. 3eMac Speedbump
  4. 4eMac oder mac mini?
  5. 5Fazit: Ordentliche Arbeit, Apple

"Schneller und besser" jubeln die einen, "Anpassung den aktuellen Stand der Technik" ätzen die anderen. Fakt ist: Sowohl der i-, als auch der eMac sind von Apple generalüberholt worden. Und Apple hat sich Mühe gegeben, bei beiden Geräten hat sich die Ausstattung mehr als erwartet verbessert. Sogar Gamer könnten langsam ihre Freude an den beiden Geräten haben.

Geschwindigkeitssteigerung aller Orten

So wurde der iMac G5 in der gesamten Produktlinie um 200 Megahertz beschleunigt: Statt mit 1,6 Gigahertz taktet der iMac G5 nun schon in der kleinsten Variante mit 1,8 Gigahertz, die beiden größeren Ausstattungslinien kommen sogar mit 2 Gigahertz daher. Das ist eine Geschwindigkeitssteigerung um rund 10 Prozent, nicht viel, will man meinen, doch Apple hat auch die Komponenten verbessert.

Apple: Turbo für iMacs und eMacs
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Mit der Prozessorleistung wurde auch der Bustakt hochgezogen, wodurch sich die Performance des Gesamtsystems ebenfalls steigert. Die Festplattengröße wuchs beim kleinsten Modell von 80 auf 160 Gigabyte und auch der Arbeitsspeicher wurde in allen Modellen auf 512 Megabyte verdoppelt. Das bedeutet: Selbst der kleinste iMac ist nun endlich ausreichend für einen vernünftigen Arbeitsfluss, auch wenn für Tiger besser ein Gigabyte RAM im System installiert sein sollte. Apropos Tiger: Der wird natürlich, genau wie iLife '05 und einige Spiele, mitgeliefert.

Endlich für Gamer interessant

Die wichtigste Neuerung sind allerdings nicht die verbesserte RAM-Ausstattung oder die größere Festplatte: Viel wichtiger ist die Tatsache, dass der iMac G5 nun endlich mit einer zumindest halbwegs aktuellen Grafikkarte ausgestattet ist: Für die Bildschirmdarstellung ist ein ATI Radeon 9600 verantwortlich, zwar ebenfalls keine Frischware, dafür aber mit satten 128 Megabyte DDR-Speicher. Das liefert genug Power für aktuelle Spiele, zum Beispiel Doom III oder Generals und macht den iMac damit erstmals auch für Gamer interessant.

Ebenfalls eine Neuerung: In sämtlichen iMac-Modellen sind WLAN und Bluetooth nun Serie. Bisher mussten die Rechner beim Kauf mit den Funk-Technologien ausgestattet werden, mit dem Erfolg, dass Mehrkosten von rund 150 Euro auf den Mac-Käufer zukamen. Die zusätzlichen Kosten fallen nun weg, dafür gibt es auch noch Gigabit-Ethernet. Insgesamt ist der iMac G5 damit zur Kompaktversion des Powermac G5 herangereift - anders als der große Bruder direkt mit 17" oder 19"-Bildschirm, dafür kaum erweiterbar. Preislich startet der iMac G5 bei 1269 Euro, für 200 Euro mehr gibt es Superdrive und 2 Gigahertz.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Apple iMac hier.

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