Die Beta-Baustelle
Noch schlechter als der IE: AOL Browser getestet
Browser
Wer im Internet surfen und die Funktionen des Browsers nutzen will, wird von diesen penetrant in den Vordergrund gestellten Werbeangeboten gestört. So erreicht man den vollmundig versprochenen RSS-Reader erst, wenn man selbst die Schaltfläche dem Pullout-Menü hinzugefügt hat.
Mit einem RSS-Reader kann man sich die neuesten Nachrichten verschiedener Zeitungen und Magazine auflisten lassen. Ob AOL es gestört hat, dass man sich das Quellmedium für die Feeds in der Regel selbst aussucht oder ob die mangelnde Funktionsfähigkeit des RSS-Readers der Grund dafür war, den Zusatz so gut zu verstecken, bleibt ein Geheimnis.
Nutzloses Menü
Denn in unserem Test konnten dem Newsreader leider keine Nachrichten entlockt werden. Die restlichen Buttons in dem Pullout-Menü gehören eher zum selbstverständlichen Standard und können dem Menü deshalb auch nicht das Prädikat "nützlich" einbringen.
"History" zeigt alle zuletzt besuchten Webseiten an und "Favorites" blendet die vom Internet Explorer bekannten Lesezeichen ein. Lediglich die neue Suchfunktion "Search" ist eine Neuerung, die es in anderen Browsern nicht gibt.
Sie soll die Windowssuche ersetzen und kann Dateien auf der Festplatte finden. Dazu muss der AOL Browser allerdings vorher alle Dateien in einen eigenen Index geschrieben haben. Dass es eine Suchfunktion im Browser gibt ist zwar ein nettes Gimmick. Leider fehlt es ihr an einer begründeten Daseinsberechtigung.
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