Die Beta-Baustelle
Noch schlechter als der IE: AOL Browser getestet
Viele Browser bauen auf den Internet Explorer auf und benutzen seinen Programmkern, um eine verbesserte Version auf den Schirm zu bringen. Die sieht dann schöner aus und hat mehr Funktionen. Sehr gute Bedienbarkeit und die nützlichsten Zusätze erwarten dann die Nutzer von Maxthon, Crazy Browser und Co.
Inhaltsverzeichnis
- 1Lästige Werbung
- 2Nutzloses Menü
- 3Zu falschen Symbolen gegriffen
- 4Neuer Zusatz ist nicht fertig
- 5Unsortiertes Menü
AOL versucht sich seit einiger Zeit ebenfalls an so einem Browseraufsatz und scheitert kläglich. Mit der neuesten Beta-Version kann man erstmals einen Browser erleben, der die Leistungen des Internet Explorers noch verschlechtert.
Kunstvoll präsentiert sich der AOL Browser karg und überladen zugleich: Auf Symbolleiste und deutsche Übersetzung wurde verzichtet. Dafür befinden sich am linken Bildschirmrand, im so genannten Pullout-Menü, Funktionen, die kein Mensch braucht oder die nicht funktionieren.
Außerdem verursachen unnötige Überblendeffekte, beim Klick auf die Schaltflächen des Menüs, störende Verzögerungen. Der Zweck vieler Funktionen ist dem Nutzer nicht klar und den Entwicklern wahrscheinlich auch nicht.
Lästige Werbung
So klappt nach einem Klick auf die Schaltfläche "Channels" ein leeres Menü auf. "Beta" öffnet eines, das Werbung für den Browser anzeigt, den man in diesem Moment gerade nutzt. Per Einstellung lässt sich das Pullout-Menü mit zusätzlichen Funktionen erweitern.
Darunter Angebote, wie "Shopping", "Travel" und "Jobs". Die erscheinenden Webseiten sind natürlich von AOL oder festen Vertragspartnern des Unternehmens und bieten keine Preisvergleiche. Außerdem werden nur amerikanische Kunden angesprochen. Die Angebote kommen alle aus den USA.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Browser & Mailer hier.

