Größer, schneller, weiter?
Extrem-Notebook im Test: Alienware S-4m 7700
Benjamin Schnitzler
Die überragende Systemleistung des Alienware S-4m 7700 stellt alles in den Schatten, was an Notebooks bisher den Prüfstand von netzwelt.de erreichte. Es schlägt unseren bisherigen Rekordhalter Dell Inspiron 9300 um Längen - leider auch im Hinblick auf die ohnehin schon sperrigen Ausmaße. Mit seinen inneren Werten wird Alienwares Desktop-Ersatz auch Dells High-End-PC Dimension XPS Gen4 gefährlich. In einigen Punkten lässt er ihn sogar knapp hinter sich.
Obwohl das Alienware S-4m die Systemwertung klar für sich entscheiden, und wie das Dell Inspirion 9300 mit einer GeForce Go 6800 aufwarten kann, hat es bei den 3D-Benchmarks schon nicht mehr ganz so leichtes Spiel. Lediglich beim Doom-III-Benchmark mit 1.024x768 Pixeln gewinnt es mit hauchdünnem Vorsprung. Bei allen anderen Benchmarks geht das Inspiron 9300 als Sieger hervor. Das Display bewerten wir als vollkommen spieletauglich, da sich Schlieren nur bei schnellen Autorennen blicken lassen.
Alienware S-4m 7700
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Unserer Meinung nach ist das Alienware S-4m 7700 kein echtes Notebook mehr: zum einen ist es extrem groß geraten und mit der Technik eines Desktop-PCs ausgestattet, zum anderen ist es mit einer mageren Laufzeit von 1,5 Stunden nur als eingeschränkt mobil zu bezeichnen. Und dass obwohl wir dabei das Display zwei Stufen dunkler und die Grafikkarte auf niedrigsten Energieverbrauch trimmten.
In der vorliegenden Konfiguration spart man beim Kauf eines Alienware S-4m zwar satte 300 Euro, doch übrig bleibt immer noch ein saftiger Preis von circa 2.400 Euro inklusive 109,65 Euro Versandkosten. Wer mit einigen Abstrichen hinsichtlich der Leistung leben kann, kommt mit Rabatt auf etwa 2.000 Euro. Fazit: Extremes Möchtegern-Notebook für extreme Bedürfnisse.
Alienware S-4m 7700
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