Größer, schneller, weiter?
Extrem-Notebook im Test: Alienware S-4m 7700
Verdient ein über fünfeinhalb Kilogramm schweres und fast fünf Zentimeter dickes Geschütz überhaupt noch den Namen "Notebook"? Wir gehen der Frage nach und nehmen das S-4m 7700 von Alienware genauer unter die Lupe. Unter der Haube der mobilen Workstation steckt nicht etwa ein stromsparender Centrino-Prozessor von Intel, sondern ein 3,2 Gigahertz schneller Pentium 4, den man normalerweise nur in großen Desktop-Rechnern antrifft. Überhaupt geht hier nur sehr wenig mit normalen Dingen zu.
Inhaltsverzeichnis
- 1Schau' mir in die Augen, Außerirdischer
- 2Hochwertiges Display zum guten Ton
- 3Fazit
- 4Die wichtigsten Daten finden Sie auf der nächsten Seite
In das S-4m passen neben zwei Notebook-Festplatten - in diesem Fall zwei 40-Gigabyte-Modelle im rasanten RAID-0-Modus - auch optische Laufwerke in doppelter Ausfertigung. Untereinander wohlgemerkt. Unser hochstapelnder Testkandidat bringt ein 17-Zoll-Display mit 1.440 x 900 Pixeln, ein Gigabyte DDR2-Speicher mit 533 Megahertz sowie eine Nvidia GeForce Go 6800 mit 256 Megabyte Grafikspeicher mit.
Schau' mir in die Augen, Außerirdischer
Fox Mulder, der wahrheitssuchende FBI-Agent aus der US-Erfolgsserie "Akte X" würde seine helle Freude an Alienwares High-End-Laptop haben. Nach dem Einschalten strahlen uns auf dem Deckel die blauen Augen eines vereinfacht dargestellten Außerirdischen entgegen. Junge und jung gebliebene Computerspieler oder Casemodder dürfte das Design mit Sicherheit ansprechen, doch in der Zielgruppe dürfte der auf Seriösität bedachte Geschäftsmann wohl kaum auftauchen.
Alienware S-4m 7700
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Damit einem der anthrazitfarbene Bolide wegen lahmer Arme nicht aus der Hand fällt, ist er mit großen gummierten Griffflächen versehen. Trotz seiner klobigen Ausmaße lässt das Alienware S-4m nicht eine gewisse Ästhetik vermissen. Entscheidend tragen dazu das schwarze Touchpad mit verchromten Rändern und silberne, kreisrunde Bedienelemente in schwarz glänzender Fassung bei, hinter der sich dann und wann ein Status-Lämpchen zeigt.
Lobenswert: Tastatur mit Nummernblock
Ein großes Lob müssen wir Alienware hinsichtlich der Tastatur ausssprechen. Denn hier besitzt sie einen vollwertigen Nummernblock, den man bei Notebooks meist leider vergeblich sucht. Obwohl der Anschlag recht fest ausfällt, geht das Tippen leicht von der Hand. Als Nachteil könnten sich hier aber die großen Zwischenräume der Tasten erweisen, da Schmutz und Staub dort sehr viel Anlauffläche finden.






