Großer Zwischenspeicher, viel Speicherplatz

S-ATA-Festplatte im Test: Maxtor DiamondMax10 mit 16 MB Cache

Fleißige Filesharer müssen sich bei einer flotten DSL-Flatrate nicht nur mit der Urheberrechts-Problematik, sondern auch mit einer anderen auseinander setzen. Laufen Kazaa Lite, eDonkey, Bitorrent & Co. erst einmal auf Hochtouren, ist die Festplatte schneller voll, als dem enthusiastischen Tauscher lieb ist. Eine neue muss her, möglichst mit mehreren Hundert Gigabyte Speicherplatz und zukunftssicherer Serial-ATA-Schnittstelle.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Diktiertes Umweltbewusstsein
  2. 2Leistungsmessung
  3. 3Parallelwelten: NCQ und großer Cache
  4. 4Maxtor DiamondMax10
  5. 5RAID-0
  6. 6Geräusche
  7. 7Seagate Barracuda 7200.7
  8. 8RAID-0
  9. 9Fazit

Wer nach einer großen und schnellen Festplatte sucht, welche weder zu laut, noch völlig überteuert ist, landet zwangsläufig bei Modellen mit acht Megabyte Cache und 7.200 Umdrehungen in der Minute. Kenner dürften beim Datenblatt von Maxtors DiamondMax10 mit 300 Gigabyte Speicherplatz ins Staunen kommen: mit ihren 16 Megabyte Cache bietet sie doppelt so viel Zwischenspeicher wie fast alle anderen, handelsüblichen Exemplare.

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Diktiertes Umweltbewusstsein

Ab etwa 170 Euro tut man mit dem Kauf der vorliegenden DiamondMax10 nicht bloß seinem PC, sondern auch der Umwelt etwas Gutes. Denn Maxtor fertigt schon jetzt gemäß der strengeren Schadstoff-Richtlinie der EU, RoHS. Da diese erst ab dem 1. Juli 2006 offiziell in Kraft tritt, dürfte es mit der Werbewirksamkeit eines grünen Frühstarters spätestens dann zu Ende sein.

Die Konkurrenz von Seagate, die Barracuda 7200.8, bringt ihre maximale Kapazität von 400 Gigabyte, wie die DiamondMax10 mit 300 Gigabyte, auf drei schnelldrehenden Scheiben unter. Dem großzügigeren Platzangebot steht jedoch ein auf acht Megabyte halbierter Cache entgegen. Jetzt interessiert uns natürlich brennend, ob Maxtor das auch zu seinem Leistungsvorteil nutzen kann.

Leistungsmessung

Man muss kein Experte sein, um den Unterschied zwischen einer Festplatte mit zwei und acht Megabyte zu erkennen. Denn dabei fällt der Unterschied noch wirklich spürbar aus. So ist das Modell mit dem größeren Zwischenspeicher nicht nur beim Booten von Windows XP schneller, sondern geht auch beim fertig geladenen Betriebssystem immer einige Sekunden und Megabyte schneller zu Werke.

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