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30.04.2005
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Mac OS X 10.4 im Netzwelt.de-Test

Mac OS X Tiger im Test: Das bessere Betriebssystem?

Komplettsysteme

Das allerdings hat sich der Tiger selbst zuzuchreiben: Die neue Funktion Spotlight, die sich durch ein Lupensymbol oben Rechts in der Apfelleiste bemerkbar macht, indiziert die Festplatte zum ersten Mal, das dauert und nimmt den Prozessor ordentlich in die Pflicht. Der Datenträger wird komplett durchsucht, inklusive der Inhalte von gespeicherten Websites, Word-Dokumenten und PDF-Dateien. Am besten lässt man den Rechner, auch wenn es in den Fingern juckt, erst einmal fertig werden.

Die 45-Minuten-Installation

Vom Einlegen der Installations-DVD bis zum ersten nutzbaren Start sind gerade einmal 45 Minuten vergangen, auf aktuelleren Systemen dürfte es sogar noch schneller gehen. Spotlight braucht noch einmal etwas 30 Minuten, um die Festplatte zu durchsuchen, im Fall des Testrechners immerhin 60 Gigabyte Daten. In der Zwischenzeit kann bereits mit dem System gearbeitet werden, es ist nur eben etwas langsam für die erste halbe Stunde.



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Spotlight, der freundliche Helfer

Als Spotlight fertig ist, wird die Funktion als allererstes getestet: Eine neue, nahezu perfekte und unglaublich schnelle Suche soll es sein. Mal sehen, ob Apple halten können, was sie versprechen. Und tatsächlich: Die Suche nach dem Begriff "Netzwerk" findet sämtliche Dokumente, in denen das Wort "Netzwerk" vorkommt. Zusätzlich auch noch sämtliche Systemprogramme, die eine entsprechende Funktion haben. Das ist doch fein.



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Die Spotlight-Schnellsuche

Geniale Suche nach dem Spaßvogel

Ein weiterer Versuch. Aus Spaß einmal den "Spaßvogel" eingegeben, der sich, wenn überhaupt, nur in irgendwelchen älteren Texten versteckt. Und tatsächlich: Spotlight findet nicht nur die gesuchten Dokumente, sondern auch Websites im Browser-Cache, E-Mails, Fotos, MP3s und sogar Chat-Protokolle, in denen der Begriff vorkommt. Dabei ist es extrem schnell und sucht, wie man es von iTunes kennt, bereits während der Eingabe. Ein Klick auf das Suchergebnis, und man ist angekommen.



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Licht aus, Spotlight an

Doch warum heißt Spotlight eigentlich Spotlight? Die Frage lässt sich leicht beantworten, indem man die Systemeinstellungen öffnet und dort das Suchfenster bemüht: Gibt man "Netz" ein, hebt das System sämtliche Funktionen, die mit "Netz" zu tun haben, mit einem Spotlicht hervor. Optisch schön und vor allem sinnvoll für Menschen, die eine Funktion nicht finden. Auch Schlunzköpfe dürften ihre Freude daran haben, endlich ihre Dateien auf Anhieb zu finden.

Wo fehlt Spotlight?

Derart effizient ist Spotlight, dass man sich fragt, warum Apple es nicht in sämtliche Programme integriert hat. Der Finder hat es, Mail hat es nicht. Dabei wäre es gerade hier sinnvoll, zum Beispiel, wenn man nach einem bestimmten Anhang sucht. Auch iTunes und wurde im Rahmen vom Tiger-Update nicht mit Spotlight ausgestattet. Apple hielt das wohl nicht für nötig, weil beide Programme bereits eine ordentliche Suche haben.


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