Mac OS X 10.4 im Netzwelt.de-Test
Mac OS X Tiger im Test: Das bessere Betriebssystem?
Mac OS X "Tiger" im Netzwelt.de-Test. Hält das lang erwartete 4. große Update von Mac OS X, was es verspricht? Oder sind die rund 130 Euro für das Betriebssystem besser in einen iPod Shuffle angelegt?
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Tiger in der Packung - Quelle: Apple.com - 3 von 8
Mac OS X: Tiger macht den Rechner schneller
Dass die Franzosen eine Vorliebe für Experimente mit Apple-Notebooks haben, ist bekannt. Nun haben sich die Macher der Website MacTouch.com einen weiteren Versuch ausgedacht: Sie haben die Preview-Version von Mac OS X "Tiger" auf zwei Powerbooks installiert. Beachtliches Fazit: Tiger macht den Rechner schneller.
Inhaltsverzeichnis
- 1Nur auf DVD
- 2Das Crux mit der Installation
- 3Optisch erstmal identisch
- 4Die 45-Minuten-Installation
- 5Geniale Suche nach dem Spaßvogel
- 6Wo fehlt Spotlight?
- 7Safari, zweiter Versuch
- 8Ebenbürtig mit Firefox
- 9Dashboard-Freuden
- 10Der Automator - Freundlicher Systemhelfer
Schneller, stabiler, runder, besser, so lauten die vollmundigen Versprechungen von Apple, was Mac OS X.4, Codename Tiger angeht. Mac OS X, das ist das Unix-basierte Betriebssystem für Apple-Rechner. Seit Version 10.3 endlich nicht mehr "nur" ein Beta-Test für zuhause, hat sich Apple nun daran gemacht, die Ecken und Kanten zu glätten. Mit Erfolg, möchte man auf den ersten Blick sagen.
Nur auf DVD
Das Betriebssystem kommt auf standardmässig auf einer Installations-DVD. Macuser, die über ein älteres System ohne DVD-Laufwerk verfügen, müssen sich ebenfalls die DVD-Version kaufen und dann gegen einen Aufpreis von 17,99 Euro per Post bei Apple eintauschen. So werden Besitzer älterer Macs zu Kunden zweiter Klasse.
Legitim ist diese Vorgehensweise dennoch: Immerhin sind DVD-Laufwerke inzwischen in den meisten Rechnern Standard. Apple selbst liefert seit über zwei Jahren keine Rechner mehr aus, die nicht mindestens DVDs lesen können. Von Bildungs-Varianten es eMacs und iMacs einmal abgesehen, die völlig ohne optisches Laufwerk leben müssen.
Das Crux mit der Installation
Doch genug der Kritik wegen der Distributionsform, denn die hat bekanntlich wenig mit der Qualität eines Betriebssystems zu tun. Als Testgerät diente ein nicht mehr ganz taufrisches Apple Powerbook G4 mit 1,25 Gigahertz Leistung, einem Gigabyte RAM und einer 64 Megabyte ATI Mobility Radeon 9600. Ein System, das der durchschnittlichen Ausstattung aller Macuser entsprechen dürfte.

Die Installations-CD im laufenden Betrieb eingelegt, fordert der Rechner einen Neustart. Sofort beginnt die Installation, die sich kaum von der der älteren Mac OS X-Versionen unterscheidet. Einzig der Migrationsassisten ist neu, der es erlaubt, Daten von alten Rechnern per Firewire oder Netzwerk herüberzuretten. Wirklich neu ist er natürlich nicht, er wurde in den späteren OS X.3-Versionen bereits integriert. Das Schöne daran: Die wenigsten Apple-User dürften ihn zu Gesicht bekommen haben.
Optisch erstmal identisch
Die Installation läuft sauber ab, dann folgt ein automatischer Neustart. Beim nächsten Start dauert es erst einmal etwas länger, weil das System seine Dateien und Konfigurationsdateien aufsetzt und überprüft. Dann ist es da, das neue Mac OS X - und schaut erst einmal genau so aus wie das Alte. Und schon folgt der erste Schreck: Es ist fürchterlich langsam.

Zwar ist das Betriebssystem X 10.5.2 von Apple seit gut drei Monaten auf dem Markt. Jedoch soll Gerüchten zufolge Mac mit den Tests für die Nachfolgeversion X 10.5.3 begonnen haben. Damit sollen die Bugs aus Version 10.5.2 behoben werden und die Anwendungen komplett überarbeitet werden.
Apple veröffentlichte am Dienstag vier Updates für Mac OSX 10.5.7 und 10.4.11 sowie die beiden aktuellen Safari-Versionen. Sie beheben zahlreiche Sicherheits- und Stabilitätsprobleme im Betriebssystem und einzelnen Anwendungen.
Am gestrigen Donnerstag, dem 10. September, schloss Apple mit mehreren Updates insgesamt 47 Sicherheitslücken. Vor allem die Betriebssysteme Mac OSX Tiger, Leopard und Snow Leopard enthielten zahlreiche Schwachstellen, die nach dem Aufspielen der Updates der Vergangenheit angehören sollen. Daneben beseitigte der Konzern einige Fehler des iPhone OS sowie der Video-Software Quicktime.
Apple hat mit der neuen Safari-Version 5.0.3 insgesamt 27 Sicherheitslücken, davon 24 kritische, geschlossen. Außerdem liefert das Update Verbesserungen in der Bedienung.




