Liebe und Hass: Sonys edelster Flash-Player im Test
Steuern mit Klick: Zweistufiges Jog-Dial erfordert beide Hände
Klarer Fall, der NW-E407 ist ein Handschmeichler. Der Player besteht aus einem Zink-Spritzgußgehäuse mit einer durchsichtigen Plastikglas-Abdeckung und am liebsten möchte man ihn nie wieder loslassen. Besonders stolz ist man im Hause Sony auf das OLED-Display das zwar mittlerweile bei jedem Billig-Flash-Player zu finden ist, für einen Sony-Player aber ein absolutes Novum darstellt.
Im Falle NW-E407 macht sich die organische Anzeige aber besonders schick. Insgesamt wirkt der Player wie aus einem Guss sodass es an Verarbeitungsqualität und Optik nicht das geringste auszusetzen gibt.
Bei der Ergonomie sieht das leider ein wenig anders aus. Bedient wird der Player hauptsächlich über ein Drehrad welches am oberen Ende des Players thront. Dieses lässt sich in zwei Stufen herausziehen und steuert in der ersten Stufe die Einzeltitelanwahl. In der zweiten Stufe lässt sich mit Hilfe des Drehrades extrem schnell durch komplette Alben des ein Gigabyte großen Speichers blättern, was sich in der Praxis als sehr elegante und praktische Lösung herausgestellt hat.
Nur leider verhindert das Drehrad eine einfache Einhand-Bedienung des Players. In der Hosentasche lässt sich der NW daher nur unter einigen Verrenkungen bedienen, aber eigentlich ist der Player für dunkle Hosentaschen ja auch viel zu schade.
Auf der Vorderseite sitzen zwei zusätzliche Tasten, eine um das Display umzuschalten, die andere für den direkten Zugriff auf die Musikdatenbank des Flash-Speichers. Zwei Tasten für die Lautstärkenregelung verstecken sich am oberen und unteren Ende des kühlen Gehäuses.
