Skype vs. SIP - Internet-Telefone unter sich

Was ist einfacher?

Momentan ist SIP-Hardware noch relativ teuer, es empfiehlt sich daher, die Gelegenheit zu nutzen und entsprechende Geräte beim Providerwechsel oder der Vertragsverlängerung abzustauben. Ebenso gibt es aber Softphones, die nichts kosten und mit denen VoIP ausprobiert werden kann. Auf Dauer ist diese Lösung jedoch eher umständlich.

Skype hat bei der Hardware eindeutig das Nachsehen: Außer einem Adapter für schnurlose Siemens-Telefone und einem USB-Telefon gibt es keine Hardware für Skype. Außerdem wird das Telefon mit USB an den Rechner angeschlossen - ohne Rechner geht also gar nichts. Außerdem ist es schwierig, einen Benutzernamen mit einem Telefon einzugeben. Ohne Rechner kommt Skype also nicht aus.

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Dieser Punkt geht klar an Skype: Hier müssen keine Einstellungen vorgenommen werden, IM-Nutzer dürften mit dem Programm sofort klar kommen. Die Einrichtung von SIP-Hard- oder Software gestaltet sich oft schwieriger. Besondern das Softphone X-Lite macht da eine schlechte Figur, einfacher ist es beim snom-Softphone.

Ähnliche Unterschiede gibt es bei der Hardware: Geräte von Grandstream fordern viel Zeit und Mühe, während neuere Router wie die Fritz!Box Fon es dem Nutzer leichter machen. An die Einfachheit von Skype kommen aber nur vorkonfigurierte Geräte heran, wie sie von einigen VoIP-Providern angeboten werden.

Preiskampf

Auf dem Preis-Sektor geben sich beide nicht viel: Netzinterne Gespräche sind kostenlos, Skype hat allerdings einen leichten Vorteil: Es ist viel eher zumutbar, jemanden zu überreden, sich bei Skype anzumelden als sich einen SIP-Account zu besorgen. Von daher ist die Anzahl der potenziellen Umsonst-Anrufpartner größer. Wegen immer neuen Netzzusammenschaltungen bei den SIP-Anbietern ist es aber immer etwas unübersichtlich, mit wem man jetzt kostenlos telefoniert und mit wem nicht.