Flotter Leisetreter im Test: Sapphire Radeon X800 XL Ultimate
Anmerkung
Gut gemacht, Sapphire. Die X800 Ultimate läuft trotz der mehr als leichten Übertaktung absolut stabil. Dabei erreicht die Karte hervorragende Leistungswerte, die uns die Frage stellen lassen, wozu man überhaupt noch eine 500 Euro teure High-End-Grafikkarte braucht. So bleibt Doom III selbst auf höchsten Qualitätseinstellungen noch ruckelfrei und somit spielbar, mit den Benchmark-Resultaten kann man problemlos auf der nächsten LAN-Party prahlen. Man wird die hochpreisigen Boliden zwar nicht übertreffen, aber zumindest sehr dicht auf den Fersen bleiben können.
Doch das Beste an der ansehnlichen Performance ist unserer Meinung nach die Art und Weise, wie sie die "Ultimate" entfaltet - nahezu geräuschlos. Hier müssen wir dem Kühlerhersteller Zalman ein großes Lob einräumen. Denn selbst auf voller Drehzahl hört man kaum etwas vom Grafikkarten-Lüfter. Und wenn, dann handelt es sich lediglich um ein leises, unaufdringliches Säuseln. Geräuschempfindliche Zocker können die Geräuschkulisse durch die Wahl einer der vier anderen Modi der Trixx-Software noch um ein beträchtliches Maß senken.
Da wir einige grundlegene Änderungen an unser Testumgebung vorgenommen haben, lassen sich die hier ermittelten Werte leider nicht ohne Weiteres mit denen älterer Grafikkarten-Tests von netzwelt.de vergleichen. So wurde zum Beispiel der Prozessor, ein AMD Athlon 64 3500+ mit 2,2 Gigahertz, gegen ein gleiches Modell mit 1,8 Gigahertz getauscht. Außerdem wechselten wir den Arbeitsspeicher, der nun im schnelleren Dual-Channel-Modus arbeitet.
Fazit
So ultimativ leise wie ihre Vorgängerin, Sapphires passiv gekühlte Ultimate 9800 XT, ist die X800 XL Ultimate nicht mehr. Dafür besticht sie mit den Vorteilen einer aktiven Kühlung, kann aber trotzdem problemlos in gedämmte oder besonders leise getrimmte Rechner eingebaut werden. Gleichzeitig besteht viel Spielraum zum Übertakten, ohne dass es jemals wirklich laut wird. Netzwelt.de meint: So sollte eine Grafikkarte aussehen.
