Ablösung für 9800 XT Ultimate Edition
Flotter Leisetreter im Test: Sapphire Radeon X800 XL Ultimate
Benjamin Schnitzler
Sapphire hat sich viel Zeit gelassen, um nach der Radeon 9800XT endlich einer neuen Grafikkarte den "Ultimate"-Stempel aufzudrücken. Alte Tugenden wie eine lautlose Passivkühlung hat der Hersteller zwar verworfen, doch die Zusammenarbeit mit dem Kühl-Spezialisten Zalman blieb. Die nun montierte Kombination von aktivem Lüfter und fächerförmig angeordneten Lamellen ist jedoch keineswegs unauffälliger als die vormals verbaute Heatpipe-Lösung.
Passend zur Farbe der Platine erstrahlen GPU- und Speicherkühler in Metallic-Blau. Eine Besonderheit des Zalman VF700 ist, dass er nicht nur die essentiellen Bestandteile der Grafikkarte wie Prozessor und RAM mit kühler Luft versorgt, sondern auch den ganzen Rest. Zum Übertakten werden somit die besten Voraussetzungen geschaffen.
Kurz vor High-End für 350 Euro
Trotz des auffälligen Kühlers sieht die Radeon X800 XL Ultimate viel weniger potent aus, als sie in Wirklichkeit ist. Dennoch hat sie es faustdick hinter dem Chip: 16 parallel nutzbare Pixel-Pipelines, 256 Megabyte GDDR3-RAM, eine 256 Bit breite Speicheranbindung sowie die Unterstützung der neuesten Grafik-Schnittstelle, PCI Express x16. Mehr haben auch die High-End-Modelle von Nvidia und ATi nicht drauf.
Sapphire Radeon X800 XL Ultimate
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Da bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 349 Euro - was ungefähr einer Ersparnis von 150 Euro gegenüber einer schnelleren Radeon X850 XT entspricht - irgendwo gespart werden muss, versteht sich im Grunde von selbst. Im Falle des Radeon X800 XL belaufen sich die Taktfrequenzen von Grafikchip und -speicher deshalb auf 400 und 490, statt auf 520 und 560 Megahertz.
Leistungsmessung
Bevor wir die X800 XL Ultimate auf den Prüfstand schicken, installieren wir Sapphires neue Overclocking-Software "Trixx" in der Version 1.0.0.7. Im "Performance"-Modus lassen diese bei höchster Lüfterdrehzahl die maximal möglichen Taktfrequenzen für Grafikprozessor und Speicher ermitteln. Nach einigen Minuten, die der Tester nur unter größter Ungeduld verstreichen lässt, präsentiert uns das Übertaktungswerkzeug sein Ergebnis - 412 und 537 Megahertz.
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