THX: Der Ton-TÜV für Lautsprecher
Klangliche Gänsehaut - preislich noch im Rahmen
Weiterer Unterschied zwischen den beiden Normen ist die verschiedene Übernahmefrequenz des Subwoofers. Während ein THX-Ultra-System alle Frequenzen die unter 80 Hz sind an den Tieftöner weiterleitet, liegt diese Grenze bei THX-Select-Systemen bei 100 Hz.
Wer ein THX-Ultra-Symbol auf seiner Ausrüstung anbringen will, muss zudem so genannte Dipol-Lautsprecher verwenden. Diese hinteren Effekt-Boxen strahlen den Klang in zwei statt nur in eine Richtung ab, und sorgen so für ein diffuses Klangbild. Bei THX-Select-Boxen ist der Einsatz von solchen Dipolen zwar nicht vorgeschrieben, aber grundsätzlich empfehlenswert. Die von uns getesteten THX-Systeme setzen übrigens keine Dipol-Lautsprecher ein.
Der Markt für solche Systeme erfährt zur Zeit einen enormen Wachstumsschub, was sich zum Glück auch in der Preislage wiederspiegelt. Aktuell liegt die Untergrenze bei knapp 400 Euro; im Falle des Teufel Concept G gilt dieser Preis sogar für ein 7.1-System. Auch in immer mehr Computerkomponenten ist das THX-Logo wiederzufinden.
So gibt es THX-fähige Soundkarten bereits ebenfalls für relativ kleines Geld - und wenn Sie schon die Premierenfeier in die heimischen vier Wände verlegen, sollten Sie dieser Investition im Sinne eines guten Klangs locker gegenüberstehen. Mehr zum Thema THX finden Sie auch auf den ausgesprochen umfangreichen Seiten von Lautsprecher Teufel/Berlin.






