Was muss man anstellen, für das begehrte Logo?

THX: Der Ton-TÜV für Lautsprecher

Stellen Sie sich vor, Sie sind Filmproduzent. In der Branche sind Sie noch ein relativ unbeschriebenes Blatt, über kurz oder lang wollen Sie aber ganz groß rauskommen. Seit gestern ist nun endlich Ihr erster Film fertig. Stolz wie Oskar haben Sie den engsten Freundeskreis und ein paar Familienmitglieder zu sich nach Hause eingeladen, um die Premiere in den eigenen vier Wänden vorab schonmal durchzuspielen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Mieses Filmvergnügen? Wahrscheinlich liegt's am Klang
  2. 2Packender Kinoklang - nicht nur für Multimillionäre
  3. 3In drei Schritten zum Effektkönig
  4. 4THX-Select gleich THX-Light?
  5. 5Klangliche Gänsehaut - preislich noch im Rahmen

Das Popcorn ist ausgeteilt, die Zimmer sind abgedunkelt - gespannt blicken die Premierengäste auf die extra von Ihnen aufgestellte Riesenleinwand.

Mieses Filmvergnügen? Wahrscheinlich liegt's am Klang

90 Minuten später können Sie an den Lippen der geladenen Gäste ablesen, dass ihnen der Film wohl nicht so ganz gefallen hat. Irgendetwas stimmte nicht, irgendetwas fehlte für einen gelungenen Premierenabend. Die Lösung liegt auf der Hand: zwar haben Sie bei der optischen Inszenierung keine Kosten und Mühen gescheut.


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Beim Ton allerdings war das eh schon dünne Budget dann ausgereizt, und statt eines aufwändigen Lautsprechersystems, mussten die alten Stereoboxen aus dem Hobbykeller herhalten.

Das der Ton die Musik macht, hätte eine Vergleichsgruppe von Testgästen, die statt auf Ihrem heimischen Sofa in den Plüschsesseln eines zertifizierten Kinos Platz genommen hätten, Ihnen sicherlich bestätigen können. Zwar trägt ein großes Bild in der Tat auch einen großen Teil zu einem gelungenen Filmerlebnis bei.

Aber wie gesagt, nur zu einem gewissen Teil. Dem bis in die späten 80er Jahre oft vernachlässigten Klang hingegen gebührt nämlich mindestens die gleiche Aufmerksamkeit.

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