Ganz nach Wahl: Teuer mobil oder günstig zu Hause?
Im Test: Vodafone Mobile Connect Card UMTS
DSL-Alternativen
Drei mal schneller
Die UMTS-Ergebnisse sehen etwas besser aus, reichen aber nicht an die Vorgaben heran: Der schnellste gemessene Upload liegt bei 35 kbit/s, der Download bei 77 kbit/s. Der höchste kurzzeitig gemessene Wert lag bei 140 kbit/s, der beste Ping bei 161 Millisekunden.
Damit ist UMTS in der Praxis rund drei mal schneller als das GPRS-Netz. Bei den Transferraten ist UMTS mit ISDN vergleichbar, das seinerseits 64 kbit/s liefert. Beim Ping kann es wiederum nicht mithalten - den Ego-Shooter sollten über UMTS nur ambitionierte Selbstmörder spielen.
Der Hotspot bleibt kalt
Wer unterwegs einmal eine bessere Verbindung haben will - sei es wegen des Komforts oder einem größeren Dateianhang - hat mit der Mobile Connect Card UMTS auch die Option, einen Hotspot aufzusuchen. In der Betriebssoftware sind allerdings nur Vodafone- und o2-Hotspots aufgeführt, T-Spots und private WLAN-Netzwerke lässt die Vodafone-Karte außen vor.
Schade, denn neben den WLAN-Routern in Uni, FH, Büro oder daheim sind selten öffentliche Hotspot verfügbar. Verständlich ist die Bindung an bestimmte Hotspots von der geschäftlichen Seite: Ähnlich wie an den technisch machbaren Ad-Hoc-Netzwerken für Handys lässt sich an privaten WLAN-Netzwerken nunmal nichts verdienen. Und bei diesen Preise verdient Vodafone ganz gut.
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