3D-Overkill im Test: Gigabyte 3D1 mit doppelter GeForce 6600 GT

Bauchentscheidung für Enthusiasten

Temperaturen
Last
Grafikprozessor I97 °C
Grafikprozessor II95 °C
Normalbetrieb
Grafikprozessor I77 °C
Grafikprozessor II77 °C

Um den bauartbedingt niedrigen Luftdurchsatz kleinerer Lüfter zu kompensieren, scheinen hohe Drehzahlen in diesem Fall nicht auszureichen. Trotz vieler Belüftungslöcher auf der Gehäuse-Rückseite wird die Grafikkarte im dauerhaften Lastbetrieb sehr heiß. Verteidigend ließe sich hier anführen, dass in unserem Testsystem außer auf dem Mainboard nur passiv gekühlte Komponenten zum Tragen kommen. Allerdings mussten sich alle bisher von netzwelt.de getesteten 3D-Beschleuniger der gleichen Anforderung stellen.

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Die Entscheidung zugunsten einer Grafikkarte mit zwei Prozessoren entscheidet unserer Meinung nach der Bauch, nicht der Kopf. Besonders schmackhaft wird der Erwerb einer Gigabyte 3D1 jedoch denen gemacht, die nebenbei noch auf der Suche nach einem SLI-fähigen Mainboard sind. Denn die mitgelieferte Hauptplatine lässt kaum Wünsche offen: zum Lieferumfang gehören nicht nur ein Floppy- und ATA-Kabel sowie acht Daten- und Stromkabel für Serial-ATA-Geräte, sondern zusätzlich noch ein Wireless-LAN-Adapter (802.11b/g), zehn USB-2.0-Schnittstellen und zwei Netzwerk-Anschlüsse.

Wer bereits eine PCI-Express-Platine besitzt und auf sehr hohe 3D-Leistung Wert legt, sollte sich jedoch vorher gründlich überlegen, ob er mit einem schnellen Einzelgänger von ATi oder Nvidia nicht besser bedient ist. Ihres außergewöhnlichen Charakters, aber auch ihrer Lautstärke und Hitzeentwicklung wegen, ist Gigabytes 3D1 bestimmt keine Grafikkarte für jedermann. Aus diesem Grunde lautet unser Fazit: Bauchentscheidung für Enthusiasten.

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