Neue Powermacs konkretisiert
Amazon: Apple ausgetrickst, versehentlich
Es gibt Dinge, die machen Steve Jobs und Apple ziemlich wütend. Zum Beispiel dann, wenn Gerüchteseiten ziemlich treffend dokumentieren, was Apple so in der Pipeline hat. Denn Apple liebt die Geheimniskrämerei. Um so schlimmer, wenn dann ein Geschäftspartner wie Amazon plaudert - aus Versehen zwar, aber immerhin einige Tage vor dem Release.
Inhaltsverzeichnis
- 1Speedbump statt Innovation
- 2Schneller als der iMac, zum Glück
- 3Mehr Speicher
- 4Schwache Leistung
Netzwelt.de berichtete gestern, basierend auf einen Bericht von Appleinsider.com, darüber, dass im Lauf der nächsten Tage vermutlich neue Powermacs das Licht der Welt erblicken werden. Die Rechner würden bereits ausgeliefert. Keine acht Stunden später veröffentlichte Amazon USA die Produktwebsite der Rechner, offenbar war die Sperrfrist von Apple von dem Online-Warenhaus vergeigt worden.
Speedbump statt Innovation
So ließen sich auf der Amazon-Website zeitweise die neuen Powermacs bewundern. Das Interessante dabei: Appleinsider.com hatte mit den Konfigurationen größtenteils Recht. Drei neue Revisionen des Powermacs wird es geben, einen mit 2,7, einen mit 2,3 und einen mit 2,0 Gigahertz. Sie lösen die bisherigen Modelle mit 2,5, 2,0 und 1,8 Gigahertz ab.
Alle drei Computer sind mit Dual-Core-Prozessoren der G5-Baureihe ausgestattet. Das wirkt sich vor allem auf die Betriebswärme und damit auch auf die Lautstärke aus: Bisher hatten die Dual-Modelle zwei volle G5-Prozessoren an Bord, die entsprechend gekühlt werden mussten. Ein Dual-Core-Prozessor, der die beiden Prozessoren in einem Gehäuse vereint, ist in dieser Hinsicht effizienter.
Schneller als der iMac, zum Glück
Die vierte, billigste Powermac-Reihe mit Single-G5, nahezu baugleich mit dem deutlich günstigeren iMac G5 dürfte entweder wegfallen oder in gleicher Konfiguration bestehen bleiben. Der Geschwindigkeitsvorteil allerdings ist gering und vermutlich völlig zunichte, wenn der iMac G5 in der nächsten Zeit ein Upgrade erhält. Der Rechner dürfte also parallel zu den iMacs geupdatet werden.
