Spiel auf Halo-Basis

Gaming: Bizarres Eat’em Up macht den Spieler zum Zombies

Edward "Stubbs" Stubblefield war Handlungsreisender - bis 1933. Dann wurde er brutal ermordet und schmucklos auf einer Wiese im amerikanischen Nirgendwo verscharrt.

Ende der 50er Jahre stampft ein größenwahnsinniger Milliardär die futuristische Megacity Punchbowl ausgerechnet aus jenem Boden, in dem Stubbs ein Vierteljahrhundert friedlich vor sich hinfaulte. Stubbs verlässt sein Grab und gelangt zur Erkenntnis, dass er sich merklich besser fühlt, wenn er den Bewohnern der schillernden Metropole die Hirnmasse aus den Schädeln saugt.

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Spiel mit Köpfchen

"Stubbs the Zombie" ist das Debüt der 2003 gegründeten Wideload Games, einem Team, das nach eigener Aussage ungewöhnliche Spiele für ungewöhnliche Leute macht. Wie ungewöhnlich es in ihrem Erstlingswerk zugeht, wird anhand der Tatsache deutlich, dass Zombie Stubbs explosive Innereien hat und mit toxischem Auswurf ätzt. Ferner darf er sich einen Arm ausreißen und damit Opfer quasi fernsteuern. Die Bewohner der auf dem Programmcode von "Halo" entstandenen Stadt mutieren nach dem Verlust des Kopfinhalts zu einer willenlosen Horde.

In dem makaberen Spiel werden auch Fahrzeuge für die Jagd auf potenzielle Hirnspender missbraucht. Ob die Sittenwächter den Humor der in Chicago ansässigen Entwickler verstehen, zeigt sich frühestens im Herbst des Jahres. Dann soll "Stubbs the Zombie" zeitgleich für Mac, PC und Xbox erscheinen.

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