Chiptuning in der grafischen Mittelklasse

Giftige Grafikkarte im Test: Sapphire Toxic Radeon X700 Pro

Hinter der giftigen Bezeichnung "Toxic" vertreibt Grafikkartenhersteller Sapphire besonders hochgezüchtete 3D-Beschleuniger. Dabei hat ATis Radeon aufgegebener Chip Radeon X700 XT, welcher hier unter dem Namen Toxic X700 Pro seine Wiederauferstehung feiert, schon im Normalzustand viel zu bieten. Da wäre zum einen acht Pixel-Pipelines und schnelle 128 Megabyte GDDR3-Speicher zu nennen, zum anderen der üppige Lieferumfang.

Sapphire Toxic Radeon X700 Pro
Sapphire Toxic Radeon X700 Pro

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Chiptuning mal anders
  2. 2Keine "Trixx"
  3. 3Jagd auf GeForce 6600 GT
  4. 4Giftiger als andere

Um die Grafikkarte gleich in Aktion erleben zu können, sind im Paket gleich Vollversionen von "Prince of Persia - Sands of time" und "Splinter Cell - Pandora tomorrow" enthalten. Auf der CD finden wir neben nicht mehr ganz aktuellen ATi-Treibern noch den "Automated Performance Enhancer" (APE), der maßgeblich zur Giftigkeit der Mittelklasse-Grafikkarte beitragen soll.

Chiptuning mal anders

Damit beim leistungssteigernden Chiptuning nichts schiefgeht, ist eine ausreichende Kühlung gefordert. Der aktive Kühler, bei dem es sich um eine Lösung von Arctic Cooling handelt, wirkt in diesem Fall sogar etwas überdimensioniert, da er ein ganzes Stück über die Grafikkarte hinausragt. Leider nimmt er ein zweites Slot-Blech in Anspruch, um seine heiße Luft loszuwerden. So geht der unter der Karte liegende Erweiterungs-Steckplatz unweigerlich verloren.

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Mit so genanntem Schwarzlicht (UV-Licht) bestrahlt, wie man es zum Beispiel vom nächsten Tanzbunker her kennt, kann die Kühlung sogar mit hübschen Leuchteffekten aufwarten. Zu diesem Zweck legt Sapphire noch eine Kaltlicht-Kathode von Modding-Spezialist Sharkoon bei. Sie kann per Schalter aktiviert und mittels doppelseitigem Klebeband an beliebiger Stelle im PC-Gehäuse angebracht werden.

Leise trotz Overclocking

Doch für den Autor zählen bunte Lichter herzlich wenig, viel wichtiger ist ihm ein leises Betriebsgeräusch. Im unteren Drehzahlbereich gibt der Lüfter nur ein leichtes Klackern von sich, das bei höheren Drehzahlen jedoch verschwindet und einem noch angenehmeren Klang weicht. Im geschlossenen Gehäuse hört man ihn so gut wie nicht mehr, da er von dem sonoren Brummen der ohnehin schon sehr leisen Wasserpumpe aus Innovateks XxK-Set übertönt wird.

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