VoIP ist keine Hexerei. Netzwelt.de zeigt, wie der Umstieg gelingt.
VoIP: Ausprobieren oder ganz umsteigen - so gehts
Voice-over-IP ist in aller Munde: Schon auf der CeBIT im letzten Jahr zum "Trend" geadelt, gibt es nun von jedem großen Provider ein Angebot zum Internet-Zugang. Dabei sind die Vorteile schnell aufgezählt: Es ist billiger als herkömmliches Telefonieren, und man kann seinen "Anschluss" überallhin mitnehmen, wo es Internet gibt. Dagegen hat es auch Nachteile: Im Gegensatz zum herkömmlichen Festnetz ist die Einrichtung nicht gerade einfach, und auch Hardware-Anschaffungen sind unter Umständen nötig.
Inhaltsverzeichnis
- 1Provider: sipgate
- 2Kein VoIP ohne DSL - aber kein DSL nur wegen VoIP
- 31. Account anlegen
- 42. Hardware
- 53. Software
- 6Irendwann kostet es doch Geld
- 7Zwei Hardware-Gattungen
- 8Reine IP-Telefone
- 9Die All-in-One-Adapter
- 10Lohnt sich ein Umstieg ohne Providerwechsel?
In dieser Anleitung erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um VoIP sinnvoll nutzen zu können. Wer VoIP einfach nur mal ausprobieren möchte und dafür kein Geld ausgeben möchte, findet im ersten Teil eine Anleitung, wie es geht. Wer dauerhaft auf den analogen Anschluss verzichten möchte, bekommt im zweiten Teil die nötigen Informationen.
Teil II: Dauerhafter Umstieg auf VoIP
Provider: sipgate
Als Provider haben wir in beiden Fällen sipgate ausgesucht. Er ist nicht nur unabhängig von allen Internet-Providern, sondern bietet auch guten Service und gute Sprachqualität. Außerdem sind Anmeldung, Rufnummer und netzinterne Gespräche kostenlos, nur Anrufe ins Festnetz oder auf Handys kosten Geld. Ebenso bietet kein anderer freier Provider so viele Vorwahlen wie sipgate. Preislich liegt sipgate allerdings im Mittelfeld: Gerade die DSL-Provider liegen liegen bei ihren Minutenpreisen oft ein gutes Stück unter den sipgate-Preisen. Genauere Auskunft gibt unsere Anbieter-Übersicht.
Wann kommt VoIP überhaupt in Frage? Zunächst ist ein DSL-Anschluss zwingend nötig, ISDN- und Analog-Anschlüsse besitzen nicht die nötige Bandbreite. Außerdem fressen die hohen Minutenpreise für Internet-by-Call den Preisvorteil wieder auf. Weiterhin sollte entweder eine Flatrate oder ein großzügiger Volumentarif Pflicht sein, denn bei einem Gespräch fallen zwischen 80 und 100 MB pro Stunde an. Wer also jeden Tag eine halbe Stunde telefoniert, muss als mit rund 1,5 GB Traffic pro Monat rechnen.
Kein VoIP ohne DSL - aber kein DSL nur wegen VoIP
Es lohnt sich aber nicht, nur wegen VoIP auf DSL umzusteigen: Die hohe Grundgebühr von 17 Euro frisst den Kostenvorteil wieder auf. Wer aber ohnehin DSL haben wollte, kann beruhigt einsteigen. Durch den massiven Preisrutsch bei den DSL-Flatrates lohnt isch auch kaum noch etwas anderes als eine Flatrate.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internettelefonie hier.
