Der Musikmarkt der Zukunft

Suchmaschine für Musik

Bisher stellen sich die großen Labels stets quer beim Thema P2P. Die Nutzung von Tauschbörsen zu Promotion- und Vertriebszwecken (womöglich mit der kostenlosen Verteilung von Songs, um andere Produkte, wie Liveacts oder Merchandise-Artikel zu verkaufen) scheint heute fast undenkbar.

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Trotzdem zeigen sich in den Visionen der Autoren auch einige Punkte, die sich so entwickeln könnten, wie von Leonard und Kusek erdacht. Vor allem ein Wandel bei den Download-Diensten von Pay-Per-Song-Abrechung zu Abo-Modellen mit einem monatlichen Pauschalbetrag könnte sich in den nächsten Jahren vollziehen. Erste Ansätze hierzu sind bei Napster und Rhapsody erkennbar, die schon heute erfolgreich Musik-Abos anbieten.

Auch eine größere Selbstbestimmung der Künstler könnte sich in den nächsten Jahren entwickeln. Seiten wie MP3.com bieten Musikern schon jetzt die Möglichkeit ihre Songs ganz ohne Label oder Promotionagentur über das Internet zu verkaufen.

Das Problem dabei: Wie finden die Musikfans die Songs, die nicht über verschiedene Promotionwerkzeuge bekannt gemacht werden? Abhilfe hierzu könnten Suchdienste im Internet schaffen, die speziell auf das Finden von Musik ausgelegt sind - übrigens auch eine Vision von Leonard und Kusek...

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