Der Musikmarkt der Zukunft

Veränderung im Download-Markt

Die Plattenfirmen müssten sich nur an die neuen Entwicklungen anpassen und nicht weiterhin an ihren alten Strukturen festhalten.

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Bei den kommerziellen Download-Anbietern wären Dienste wie der iTunes Music Store oder Musicload langfristig nicht die wahrscheinlichste Lösung. Nach Leonard und Kusek ist es falsch von der Musikindustrie Singlepreise auf Downloads anzusetzen. Es wäre nicht Sinnvoll das Marktmodell der CD-Singles einfach auf den Online-Markt zu übertragen.

Stattdessen würden sich wahrscheinlich Abo-Modelle zu Pauschalpreisen durchsetzen, wie sie heute schon von Napster, RealNetworks (mit Rhapsody) oder MusicNet betrieben werden.

Auch sprechen die Schriftsteller verschiedenen Nischenanbieter, beispielsweise Labels mit einer bestimmten Musikrichtung, mehr Einfluss auf dem Musikmarkt zu. Standen früher diesen Plattenfirmen nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten zur Verfügung, ihre produzierten CDs an den Mann zu bringen, ermöglicht der (oft kostenlose) Download über das Internet eine weltweite Vertriebsmöglichkeit.

Künstler bekommen mehr Selbstbestimmung

Davon profitieren natürlich auch die Künstler. Ein Musiker muss auch heute schon nicht auf einen Plattenvertrag mit einem Major-Label hoffen, um seine Songs einem Publikum zur Verfügung zu stellen. Durch einen direkten Vertrieb über das Internet können Songs auch komplett ohne Plattenlabel verkauft werden.

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