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Der Musikmarkt der Zukunft Amerikanische Buchautoren wagen Blick in die Kristallkugel

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Die beiden Autoren Gerd Leonhard und David Kusek haben in ihrem Buch "The Future of Music - A Manifesto for The Digital Music Revolution" einen Blick in die Kristallkugel gewagt und beschreiben, wie sich der Musikmarkt in den nächsten Jahren entwickeln könnte.

Die beiden Autoren Gerd Leonhard und David Kusek haben in ihrem Buch "The Future of Music - A Manifesto for The Digital Music Revolution" einen Blick in die Kristallkugel gewagt und beschreiben, wie sich der Musikmarkt in den nächsten Jahren entwickeln könnte.

Geht es nach den beiden Schriftstellern, sieht alles gar nicht so düster aus. Der Musikmarkt, wie wir ihn heute kennen wird zwar fast komplett von der Bildfläche verschwinden, aber es gibt auch ein Leben nach dem (Musikmarkt-)Tod.

Und dieses soll viele Vorteile bringen - für alle Seiten. Sowohl Künstler, Plattenlabels und nicht zuletzt die Endverbraucher profitieren in der Vision der beiden Autoren von der neuen Strukturierung des Musikmarktes.

CDs und DVDs wird es zukünftig geben

Dabei sehen Leonard und Kusek die CD und DVD laut dem Magazin Tonspion noch lange Zeit als Koexistenz zu den unaufhaltsam wachsenden (kommerziellen) Musik-Downloads. Die Inhalte der Tonträger werden jedoch auch weiterhin in irgendeiner Form im Internet zum Download auftauchen.

Statt sich jedoch Sorgen darum zu machen, wie sich dies verhindern lässt, sollte sich die Musikindustrie lieber Gedanken darüber machen, wie man dies kommerziell nutzen könnte. Nur weil die User von Tauschbörsen Musik umsonst herunterladen, würden sie sich trotzdem noch für die Produkte der Musikindustrie interessieren, so die Autoren.

Die Plattenfirmen müssten sich nur an die neuen Entwicklungen anpassen und nicht weiterhin an ihren alten Strukturen festhalten.

Veränderung im Download-Markt

Bei den kommerziellen Download-Anbietern wären Dienste wie der iTunes Music Store oder Musicload langfristig nicht die wahrscheinlichste Lösung. Nach Leonard und Kusek ist es falsch von der Musikindustrie Singlepreise auf Downloads anzusetzen. Es wäre nicht Sinnvoll das Marktmodell der CD-Singles einfach auf den Online-Markt zu übertragen.

Stattdessen würden sich wahrscheinlich Abo-Modelle zu Pauschalpreisen durchsetzen, wie sie heute schon von Napster, RealNetworks (mit Rhapsody) oder MusicNet betrieben werden.

Auch sprechen die Schriftsteller verschiedenen Nischenanbieter, beispielsweise Labels mit einer bestimmten Musikrichtung, mehr Einfluss auf dem Musikmarkt zu. Standen früher diesen Plattenfirmen nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten zur Verfügung, ihre produzierten CDs an den Mann zu bringen, ermöglicht der (oft kostenlose) Download über das Internet eine weltweite Vertriebsmöglichkeit.

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Christoph Scholl
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