Kleiner Luxusbrowser kann fast alles
Die ganz große Nummer schieben: Opera 8 ist da
Browser
Gegenüber der Beta-Version wurden allerlei kleine Änderungen vorgenommen, die der Nutzer kaum bemerkt: Einige Menüs, wie das für die Programmeinstellungen, wurden visuell leicht verändert und kleinere Fehler im Programm ausgebügelt. Außerdem ist in dem Menü am linken Bildschirmrand (der so genannten Paneele) ein neues Symbol hinzu gekommen.
Klickt man es an, werden alle Links der gerade aufgerufenen Webseite, übersichtlich in einer Liste aufgeführt. Neu ist auch der gelbe Hintergrund in der Adresszeile, der erscheint, wenn man eine verschlüsselte Verbindung aufbaut. Per Mausklick kann dann noch das Zertifikat überprüft werden.
Kritiker bemängeln, dass neben dem kleinen gelben Symbol in der Adressleiste, dass zusätzlich auf eine sichere Verbindung hinweist, nur der Name der Organisation eingeblendet wird. Der ist aber ausgerechnet die unzuverlässigste Angabe in einem Zertifikat.
Hinweis ist keine Sicherheit
Um Gewissheit zu bekommen, wird also die Einblendung von genauen Detailinformationen durch den erwähnten Mausklick und die neue Funktion nötig. Der Nutzer werde mit der Schnellinfo in falscher Sicherheit gewogen, so Kritiker wie etwa die Sicherheitsfirma Geotrust. Vor Phishing-Attacken sie man also mit der Einblendung nicht geschützt.
Generell hebt sich der Browser durch einfache Bedienbarkeit und viele Spezialfunktionen ab. Die wichtigsten Schnelleinstellungen und das Einrichten des in den Browser bequem integrierten E-Mail-Readers finden sich in einem eigenen netzwelt.de-Tutorial.
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