Der WLAN-Router für die Telekom-Kundschaft im Test
Auf dem Prüfstand: Der T-Sinus 1054 DSL
Netzwerk
Rosa aber einfach: Das Browser-Menü
Übersichtlich und funktionell - so präsentiert sich das Konfigurationsmenü des T-Sinus 1054 DSL. Wie üblich wird auch dieser Router via Internet-Browser konfiguriert, und das machen sowohl Internet-Explorer als auch Mozilla oder Opera mit. Nur der Linux-Konqueror hatte massive Probleme mit der Darstellung. Bei Opera kommt man anfangs etwas ins Grübeln, da dieser recht lange für die Bilddarstellungen braucht. Schnellster Browser im Test war der Linux-Mozilla.
Auf den ersten Blick wirkt das Menü bei weitem nicht so umfassend wie bei vergleichbaren Routern, denn viele Einstellungen sind in den Unterkategorien zu finden. Zu sehr verschachtelt ist das Menü aber nicht - die Übersicht bleibt erhalten. Sehr gut ist auch die Online-Hilfe: Fährt der Mauszeiger über ein Eingabefeld, erscheint am rechten Bildschirmrand die passende Information - allerdings ist diese teilweise auf Windows-Systeme zugeschnitten.
Für den Einsteiger hilfreich ist der Installations-Assistent. In sechs Schritten führt dieser zur gesamten Router-Konfiguration. Ist jedoch eine Einstellung bereits definiert, überspringt der Assistent diesen Punkt: Bei deaktiviertem WLAN beispielsweise wird gar nicht erst nach dessen Sicherheitseinstellungen gefragt. Viel mehr ist an dem Menü nicht auszusetzen - höchstens noch, dass das Telekom-Magenta ein wenig zu dominant ist.
Sicherheit: fast vorbildlich
Verfügt der Router über eine gute Firewall, WPA-PSK-Verschlüsselung und MAC-Adressfilter im WLAN, ist er den meisten Konkurrenten ebenbürtig, aber nicht unbezwingbar. Der T-Sinus 1054 DSL ist das zwar auch nicht, verfügt aber über die Möglichkeit, einen internen Tiny- oder einen externen Radius-Server zur Authentifikation zu verwenden. Um den zum Laufen zu kriegen, ist lediglich ein Update des Betriebssystems erforderlich.
Was den fortgeschrittenen Anwender freut, ist für den Einsteiger eher unerheblich - wenn die üblichen Sicherheitsmerkmale in Betrieb sind, sollte das normalerweise reichen. Schade nur, dass auch bei diesem Router das WLAN werkseitig ungesichert ist - wer sich also noch nicht einmal mit dem Installations-Assistenten abgibt, wird leicht zum Open-Source-Hotspot für die Nachbarn.
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