Kerio im Praxistest: So blockt man Werbung und Spyware
Gefühlte Zeit
Und da, schon wandert der Balken etwas mehr: 25 Prozent. Bestimmt sind die zahlreichen Plugins viel besser, als die im Winamp. 30 Prozent - ob der Player auch in MP3s integrierte Cover anzeigen kann? 32 Prozent - Hoffentlich gibt's endlich eine "Repeat one"-Taste, mit der man einzelne Lieder wiederholen lassen kann.
Plötzlich ein Sprung, 50 Prozent sind schon installiert. Die restlichen 50 Prozent verbringt man fast in einer Art Trancezustand, in dem weitere mögliche Vor- und Nachteile des neuen Player mit den bekannten von Winamp abgewogen werden.
Endlose Minuten später ist die Installation fertig und der Programmstart, durch die grausame Prozedur wohlverdient, nur noch zwei Mausklicks entfernt. Die geschehen viel schneller als sonst, geradezu hastig und übereilt. Doch plötzlich schlägt die Firewall an:
"Anwendung startet andere Anwendung" meldet Kerio in einer Warnmeldung. Nicht weiter schlimm, natürlich hat der Player Unterprogramme, die gestartet werden müssen - also falscher Alarm. Der Button "Zulassen" wird angeklickt, man atmet erleichtert auf.
Nicht zu viel wegklicken
Gleichzeitig steigt ein wenig Ärger auf, weil man nun doch wieder unnütze Sekunden vergeuden musste, die einen von der neuen Software abhielten. Die nächsten Warnmeldungen der gleichen Art werden auch schnell wieder weg geklickt - mittlerweile leicht genervt.
Doch dann Erstaunen: "Ausgehende Vebindung-Warnung (Internet)" zeigt Kerio da in schlechtem Deutsch auf grünem Grund an. Ja, da steht es schwarz auf blau: "Musicmatch Jukebox" und "Remote-Punkt 63.236.14.21, port http [80]". Die Software will ungebeten in's Internet. Natürlich wird "Ablehnen" angeklickt. Eine zweite Meldung erscheint, diesmal soll's zur Adresse 127.0.0.1 gehen.


