Desktop-Ersatz mit 17-Zoll-Display

Dell Inspiron 9300 im Test: Vollwertiger PC im Notebook-Format

Ein Notebook, das Größe zeigt: Dells Inspiron 9300 bietet mit 17 Zoll mehr Bildfläche als so mancher Schreibtischmonitor und macht damit Jagd auf ausgewachsene Desktop-PCs. Dazu fährt es schweres Geschütz auf - eine GeForce Go 6800 mit 256 Megabyte Grafikspeicher, ein Gigabyte RAM sowie einen 2,13 Gigahertz schnellen Centrino-Prozessor von Intel. Mit seinem Kampfgewicht von 3,6 Kilogramm spielt es in der mobilen Schwergewichtsklasse ganz vorne mit.

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Dell Inspiron 9300
Dell Inspiron 9300
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Altmodisch und modern
  2. 2Glänzende Vorstellung mit Nebeneffekt
  3. 3Platz verschenkt
  4. 4Talentiert in Bild und Ton
  5. 5Leistungsmessung
  6. 6Kann lange und leise
  7. 7Ade, Desktop-PC

Wie das bereits von netzwelt.de getestete Sony Vaio A297XP vereint es 1.920 x 1.200 Pixel auf dem Schirm. Zum Vergleich: ein handelsüblicher TFT-Monitor mit 17 Zoll muss sich mit gerade mal 1.280 x 1.024 Punkten zufrieden geben. Wer noch mehr sehen will, dem kommt das Inspiron 9300 mit der praktischen Option entgegen, gleich zwei externe Bildschirme anzuschließen. Nvidias mobiler Grafikchip bringt zu diesem Zweck neben einem analogen sogar gleich einen weiteren, digitalen Ausgang mit.

Altmodisch und modern

Seiner enormen Bauhöhe von 4,15 Zentimetern zum Trotz macht das Riesen-Notebook einen recht eleganten Eindruck. Zur optischen Aufwertung trägt ein mattes Silber, kombiniert mit weißen Umrandungen bei. Wem das zu langweilig ist, der kann gegen 34,80 Euro Aufpreis zu vier verschiedenen Oberschalen greifen, die einfach auf die Rückseite des Displays geklemmt werden. Neben "Mediterreanian Blue", "Cherrywood" und "Carbon Fibre" steht mit "Natural Leather" auch gediegene Leder-Optik zur Wahl.

Dell Inspiron 9300


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Als wirklich aufregend ist das, was sich uns nach dem Aufklappen zeigt, nicht wirklich zu bezeichnen. Alles macht einen modernen und aufgeräumten Eindruck, weshalb nicht viel Zeit vergeht bis man sich dort zurechtfindet. Aus dem Jammertal der optischen Biederkeit retten das Inspiron runde, beinahe schon altmodisch wirkende Bedienelemente für Einschaltknopf und Mediensteuerung, die sich bei jedem Fingerdruck mit einem blauen Leuchten zu erkennen geben.

Glänzende Vorstellung mit Nebeneffekt

Um ihren Displays eine schönere und kontrastreichere Darstellung zu verleihen, nehmen viele Hersteller wie etwa Asus, Shuttle und Sony heutzutage leider gerne ergonomische Abstriche in Kauf. Beim Dell Inspiron 9300 verhält sich das nicht anders. Zwar besticht es mit einem angenehm scharfen wie farbenfrohen Bild, doch nicht selten sieht man sich selbst oder die nähere Umgebung darin wieder. Besonders dann, wenn sich Fenster oder starke Lichtquellen in unmittelbarer Nähe befinden. Besitzer von Röhrenmonitoren werden den unliebsamen Nebeneffekt wohl am ehesten nachvollziehen können.

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