Kein Grund zum Jammern
Medienbudget: Jeder siebte Euro wird für Spiele ausgegeben
Heutzutage ist es fast schon chic, öffentlich über Krisen und leere Kassen zu jammern. Der Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland e.V. (VUD) sieht dazu offenbar keine Veranlassung. Im Jahr 2004 belief sich das Medienbudget auf 9,5 Mrd. Euro. Das vermeldet der Verband unter Bezugnahme auf die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Im Vergleich zu den beiden Vorjahren konnten somit wieder Zuwächse von knapp drei Prozent verzeichnet werden.
Der Begriff Medienbudget bezeichnet die Verbraucherausgaben für die Produktbereiche Musik, Film, Buch sowie Video- und Computerspiele. Mit einem Medienbudgetanteil von 14,3 Prozent haben interaktive Spiele den Bereich Kauf-DVD als wachstumsstärkstes Segment abgelöst und generieren den drittgrößten Umsatz in diesem Bereich.
Games als zentrales Medium der Zukunft
Lediglich Bücher (37,2%) und Musik (16,5%) erzielten im vergangenen Jahr einen höheren Anteil am Medienbudget, wenngleich die Umsätze hier abermals rückläufig waren.
Glaubt man dem VUD, steht die Zukunft ganz im Zeichen der Unterhaltungssoftware. Der Verband geht jedenfalls von einer Fortsetzung der positiven Entwicklung aus und sieht in Softwarespielen die zentrale Unterhaltungsform des 21. Jahrhunderts.
Links zum Thema
- Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland e.V.
- Gesellschaft für Konsumforschung (GfK)
- USK legt Jahresbilanz vor
