"Schnauze halten!"- Kerio bringt Software zum Schweigen
Griffige Oberfläche
Im Kerio-Hauptfenster sehen Sie zunächst eine Liste mit allen Programmen, die im Moment das Internet oder das Netzwerk benutzen. In den Spalten "Geschw. an" und "Geschw. ab" sind die Geschwindigkeiten eingetragen, mit denen die jeweiligen Programme Daten ins Netz senden oder von dort abrufen. Programme ohne einen Eintrag in diesen Spalten warten auf eine Verbindung.
Wenn Sie auf das kleine Plus neben einem Symbol eines der Programme klicken, werden nähere Details zur Internetverbindung dieser Software angezeigt. Netterweise werden IP-Nummern direkt in Webadressen übersetzt, soweit eine Nummer zu einer Webadresse gehört. Das gleiche gilt für Ports: Werden Standardports benutzt, für die es einen typischen Verwendungszweck gibt, erscheint er anstatt der Nummer.
Wenn Sie das stört, können Sie aber per Rechtsklick in die Liste diese Übersetzung, durch Entfernen der Haken im Kontextmenü bei "Adresse auflösen" und "Port auflösen", abschalten.
An der linken Seite des Kerio-Hauptfensters sieht man eine Grafik, die im Grunde die gleichen Informationen, wie das Trayicon neben der Uhrzeit liefert. Für etwas genauere Infos, fahren Sie mit der Maus über das Diagramm und halten Sie den Mauszeiger still.
Der Button unter der Grafik "Traffic anhalten" sperrt das Internet für alle Programme. Wer bereits die Firewall Zone Alarm kennt, wird sich an den roten "Stopp-Button" erinnern, der die gleiche Funktion hat.
Sollte man Internetverkehr feststellen, obwohl gar kein Programm das Internet nutzt, ist ein Klick auf diesen Button die Notlösung. Auch wenn man versehentlich einem Programm den Internetzugriff erlaubt hat, kann man den PC mit dem Button doch noch schnell abriegeln und den Zugriff wieder in Ruhe verbieten.
Regeln nachträglich ändern
Klicken Sie im Hauptfenster auf den Button "Netzwerksicherheit". Anschließend sehen Sie alle Programme, die sich bereits mit dem Internet verbinden wollten und Kerio deshalb bekannt sind. In den vier Spalten neben den Programmnamen sind die groben Regeln aufgeführt. Die Spalte "Vertraut" meint den Zugriff auf das interne Netzwerk, falls Sie eines haben. Denn auch Netzwerkverbindungen werden von der Firewall überwacht.

