Wie man mit der Firewall den Traffic kontrolliert

Software: "Schnauze halten!"- Kerio bringt Software zum Schweigen

MS Office, CloneCD, Corel Draw und Nero sind nur einige bekannte Programme, die heimlich nach Hause telefonieren. Unbemerkt verbinden sie sich per Internet mit dem Hersteller und checken etwa die Seriennummer. Da sich die Unternehmen bei diesen geheimen Funktionen gerne ausschweigen, weiß man nicht, was sonst noch so alles übertragen wird.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Installation von Kerio
  2. 2Wenn ein Programm ins Internet will
  3. 3Das Kerio Hauptprogramm
  4. 4Griffige Oberfläche
  5. 5Regeln nachträglich ändern
  6. 6Finetuning
  7. 7Ports ohne Nummern anwählen
  8. 8Verbindungsart festlegen

Wer sich gegen Datenspionage absichern will, braucht eine gute Firewall, die auch noch leicht zu bedienen ist. Die Personal Firewall von Kerio ist so ein nützliches Programm. Es riegelt das Internet nicht nur für bestimmte Programme ab, sondern meldet auch noch heimliche Installationen. So wird auch der Spyware Einhalt geboten.

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Die Traffic-Übersicht von Kerio

Popup- und Werbeblocker ergänzen die gleichnamigen Zusätze im Browser. Werbeeinblendungen beim Surfen können zwar auch damit nicht völlig entfernt werden. Sie werden aber immerhin stark vermindert. Die Gründlichkeit der Firewall zeigt sich auch bei Warnmeldungen für Programme, die von anderen Programmen aufgerufen werden. Für die Enttarnung von Viren und bereits installierter Adware ist diese Funktion äußerst nützlich.

Installation von Kerio

Nach dem Download der Firewall starten Sie die Installation und klicken sich durch die einzelnen Schritte. Wenn Sie die neueste Beta-Version installieren, wie sie für dieses Tutorial benutzt wurde, erscheint vor der Installation eine Warnmeldung. Beta-Versionen sind nämlich Test-Versionen und deshalb nicht ganz ausgereift.

Der Hinweis der Beta-Version

Wenn sie ein möglichst fehlerfreies Exemplar der Software nutzen möchten, sollten Sie sich eine etwas ältere Version runterladen, die ohne den Zusatz "Beta" daherkommt. Wollen Sie aber einfach nur die runter geladene Software installieren, klicken Sie die Warnmeldung weg. Achten Sie bitte auch darauf, dass außer der windowseigenen Firewall keine andere Firewall installiert ist. Ihr Computer bekommt sonst ernsthafte Probleme.

Während der Installation erscheint eine Abfrage, bei der man zwischen "Standard" und "Erweitert" wählen kann. Hier sollten Sie die Option "Erweitert" wählen, damit später für jedes Programm, das ins Internet möchte, eine Warnmeldung ausgegeben wird.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Firewall hier.

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