Eine lebenslange Rufnummer mit VoIP?

Jedem Hansel seine eigene Nummer

Grundsätzlich muss Rufnummernportierung möglich sein, das ist Pflicht. Auch zwischen kleineren VoIP-Anbietern, wenn man denn dorthin wechseln möchte. Im konkreten Fall düften die Provider aber nicht darauf eingestellt sein und Wochen, wenn nicht sogar Monate brauchen, um die entsprechenden Verträge aufzusetzen und Abläufe einzurichten. Ab dann sollte die Mitnahme der alten Nummer für jeden Kunden schnell und problemlos laufen.

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Wer es sich einigermaßen bequem gemacht hat im Leben, zum Beispiel im Einfamilienhaus auf dem Land, wird so schnell nicht wieder seine Nummer wechseln wollen. Doch was macht der Student, der sein Grundstudium in Köln absolviert hat, für ein Auslandssemester nach England geht und den Rest des Studiums in Berlin verbringen möchte?

Vor einigen Jahren wurde noch die 0700-Nummer als persönliche Rufnummer fürs Leben angepriesen. Allerdings ist der Anruf dorthin viel zu teuer. Die neue VoIP-Nummer 032 könnte nun endlich diese Rolle einnehmen. Die Kosten sollen genauso hoch wie bei Ferngesprächen sein. Mit den versprochenen ISDN-Merkmalen wird auch Rufnummernübertragung bzw. -unterdrückung möglich sein. Eine Voicemailbox haben die meisten VoIP-Anbieter jetzt schon integriert, flexible Anrufweiterleitungen gibt es bereits auch bei einigen.

Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird jeder auch im Festnetz seine eigene Telefonnummer haben. Vom Handy kennen wir dies bereits. Kein Langschläfer muss mehr aufstehen, wenn der WG-Kollege schon längst in der Vorlesung sitzt. Und wenn es junge Eltern momentan schick finden, ihrem Nachwuchs gleich nach der Geburt eine E-Mail-Adresse einzurichten, wird demnächst wohl mit den ersten Worten die eigene VoIP-Nummer eingerichtet werden.

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internettelefonie hier.

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