Logitech MX 1000 mit passender Tastatur
Duo mit Laser-Maus: Logitech Cordless Desktop MX3100 im Test
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Krieg der Knöpfe: Mehr als 30 Bonus-Tasten
Betrachtet man Maus und Tastatur in Kombination, so wird eine entfernte Ähnlichkeit zu Microsofts Bluetooth-Set Optical Desktop Elite deutlich. Irgendwann scheinen findige Marktforscher wohl auf den Trichter gekommen zu sein, dass Metallic-Blau die potentielle Zielgruppe am ehesten zum Kauf animiert - wir wissen es nicht, wollen uns auch nicht lange damit aufhalten. Das Cordless Desktop MX3100 setzt auf eine gewöhnliche Funkverbindung, die im konkreten Fall circa drei Meter weit reicht. Wer sich Bluetooth mit Logitech-Logo zulegen will, muss entweder zum teuren diNovo-Desktop, oder zur MX900 Optical Mouse greifen.
Über die hohe Anzahl zusätzlicher Knöpfe kann man geteilter Meinung sein. Manche mögen es puristischer und schimpfen darauf, andere freuen sich über jeden einzelnen Bonus-Schalter wie Schneekönige. Wir zählen neben den Standard-Tasten ganze 30 zusätzliche sowie zwei weitere Drehschalter. Außerdem können sämtliche Funktions-Tasten (F1 bis F12) mit einer alternativen Funktion belegt werden. Gleichermaßen auffällig wie gewöhnungsbedürftig ist deren besonders schmale Bauform.
Logitech Cordless Desktop MX3100
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Sauberer Anschlag
Alle Tasten der MX3100-Tastatur sitzen fest und vermitteln beim Anschlag ein sauberes Gefühl. Sie sind etwas tiefer gestellt als bei einer Standard-Tastatur, aber weder so flach, noch so leise gebaut wie bei einer modernen Notebook-Tastatur. Dabei ist den schwarzen Tasten deutlich anzusehen, dass Buchstaben und Ziffern nachträglich angebracht wurden. Den edlen Gesamteindruck des Keyboards trübt dies allerdings nur wenig. Auf der linken Seite finden wir einen weiteren Programmumschalter sowie eine "Enter"-Taste im Mini-Format. Allerdings ist der kleine ovale Knopf mit einem unscheinbaren "X" mit Vorsicht zu genießen:
Denn er schließt auf leichten Druck hin das gerade aktive Fenster. Das kann besonders ärgerlich sein, wenn es sich dabei um eine Internetseite oder ein ("Nicht-Microsoft"-)Programm handelt, welches beim Beenden nicht automatisch zum Speichern auffordert. Viel sinnvoller erscheint uns dafür der Scroll-Balken für den vertikalen Bildlauf in umittelbarer Nähe, der sich sehr präzise handhaben lässt. Ein Stück weiter oben gefällt ein länglicher Zoom-Taster, der Texte oder Browser-Inhalte prompt vergrößert oder verkleinert.
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