iRiver iFP-995 im Test
Flash-Flaggschiff: MP3-Player aus Magnesium im Test
Michael Knott
Klein, leicht und schick sollte er sein? Dann kommen Sie kaum an einem MP3-Player mit Flash-Speicher vorbei. Bei iRiver markiert die iFP-900-Serie derzeit das obere Ende der Fahnenstange. Ob sich der preisliche Unterschied zum Baumarkt-Gerät in der Praxis auszahlt, lesen Sie in diesem Test.
512 Megabyte, verpackt in einem grauschwarzen Magnesium-Gehäuse - ziemlich edel präsentiert sich der Player kurz nach dem Entblättern aus der Verpackung. Vom Design her erinnert der iFP-995, wir wählten für diesen Test die Variante mit 512 Megabyte Speichervolumen, an einen zu heiß gewaschenen Walkman der 80er Jahre.
Zu heiß gewaschen
Nur wo früher ein Plastikfenster den Blick auf das Magnetband freigab, sitzt heute natürlich ein Display; beim iFP-995 sogar in Form eines Farbdisplays welches auf 1,2 Zoll Infos, Bilder und Text mit satten 260.000 Farben anzeigt.
Das Gehäuse steht dem Player ohne Frage gut, wo jetzt allerdings der Unterschied zwischen teurem Magnesium und billigem Plastik liegt, erschließt sich einem Menschen der zufällig gerade nicht Werkstoffkunde studiert hat höchstens auf den zweiten Blick. Jedenfalls ist der Stoff mit verantwortlich für das relativ humane Gewicht von betriebsfertigen 62 Gramm, und der gegen Kratzer weitestgehend unempfindlichen Oberfläche.
iRiver iFP-995
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