Food Force aus Initiative der Vereinten Nationen

Gaming: Humanitäres Computerspiel thematisiert Welthunger

Dass Computerspiele nicht zwangsläufig auf Tod und Zerstörung programmiert sein müssen, beweist "Food Force". Auf Initiative der Vereinten Nationen entwickelt, setzt sich das humanitäre Spiel mit der weltweiten Hungersnot auseinander. Vor allem die Kleinen sollen spielerisch auf das Problem aufmerksam gemacht werden. Auf der Kinderbuchmesse in Bologna wurde das Spiel vergangene Woche vorgestellt.

Food Force
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"Heute muss man Kinder mit der neuesten Technologie ansprechen", so Neil Gallagher, Kommunikationsleiter des UN-Welternährungsprogramm WFP. "Die meisten Kinder in industrialisierten Ländern wissen überhaupt nicht, was eine Hungersnot ist. Mit 'Food Force' können Kinder lernen, was Hunger bedeutet und dass er mehr Menschen umbringt als AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. Es gibt so viele gewalttätige Videospiele - wir haben eine echte Alternative."

Kostenlose Version

In sechs Missionen müssen Spieler beispielsweise Krisengebiete per Helikopter erkunden und auf unwegsamen Straßen Hilfslieferungen koordinieren. Das Spiel kann im Internet gratis heruntergeladen werden, für PC (227 MB) und Mac (198 MB). Auch Unterrichtsmaterialien für englischsprachige Lehrkräfte werden auf der Website angeboten.

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