Logitech MX518 im Test: Präzise Zocker-Maus mit 1.600 dpi
Keine graue Alltagsmaus
Das Zielen wird zu einem regelrechten Kinderspiel. Als besonders praktisch erweisen sich an dieser Stelle die erweiterten Spieleinstellungen der mitgelieferten Software. In 50er-Schritten kann man die Auflösung nicht bloß dem jeweiligen Titel anpassen, sondern auch gleichzeitig mit dem Spielstart aktivieren.
Wenn es um die Maus geht, gilt auch die Handhabung im Alltag als ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Ergonomisch betrachtet gleicht die MX518 der MX510 aufs Haar - mit allen Vor- und Nachteilen. Mit ihrer passgenauen Form läuft die MX1000 jedoch nach wie vor außer Konkurrenz, zumindest nach dem subjektiven Empfinden des Testers. Dennoch kann die MX518 mit dem überzeugen, was sie hat.
Zum einen wäre da die hohe Präzision zu nennen, zum anderen das geringe Gewicht sowie die bequem erreichbaren Knöpfe. Dazu gehören ein Programmumschalter, Vor- und Zurück-Tasten sowie ein etwas schwergängigeres, aber gut bedienbares Mausrad mit integrierter Taste. Sie verlässt deshalb auch als sehr gute Alltagsmaus unseren Prüfstand, ohne dabei gleich grau zu wirken.
Endspiel
Ihre Empfehlung von netzwelt.de hat sich die Logitech MX518 redlich verdient: sie gehört zu den derzeit präzisesten Mäusen auf dem Markt, und das nicht allein auf dem Datenblatt. Außerdem ist ein unverbindlicher Preis von 54,99 Euro - etwa zehn Euro mehr als für die MX510 fällig sind - unserer Meinung nach für das Gebotene nicht zuviel verlangt. Wer auf der Suche nach mehr Spielspaß ein paar Euros sparen möchte und auf eine extrem hohe Auflösung verzichten kann, ist hingegen mit der MX510 oder der flinken MX310 immer noch gut beraten.
