Logitech MX518 im Test: Präzise Zocker-Maus mit 1.600 dpi
Verschlungene Datenpfade
Doch vielmehr drängt sich der Vergleich zur Vorgängerin, der MX510, auf. Sie kann zwar ebenfalls 5,8 Megapixel in der Sekunde verarbeiten, doch auch hier ist schon bei einer Auflösung von 800 dpi Schluss. Geblieben ist weiterhin das extreme Beschleunigungsvermögen, welches bis zur 15-fachen Erdbeschleunigung (g) Schritt halten soll. Die Knöpfe, die bei der MX510 noch zum beschleunigten, vertikalen Navigieren (Cruise Control) dienten, tragen nun ein Minus- und Pluszeichen. Was es wohl damit auf sich haben mag?
Mittles der beiden unauffälligen Tasten lässt sich die Empfindlichkeit ganz ohne Software in drei verschiedenen Stufen regeln: mit 400 dpi rangiert sie auf dem Niveau der Microsoft IntelliMouse Explorer, bei 800 auf dem der hauseigenen Konkurrenz, und auf 1.600 dpi rangelt sie mit der Razer Diamondback um einen Spitzenplatz auf dem Spieler-Thron.
Beim Zocken ist somit schnell die passende Auflösung zur Hand, ohne dass der flüssige Spielverlauf darunter leiden muss. Die Eingabebefehle werden bei der Logitech MX518 über einen "Datenpfad" mit 16 Bit geschickt, der bei der MX510 hingegen auf 12 Bit beschränkt ist. Doch genug der technischen Details - schließlich wollen wir endlich wissen, wie sich die Gamer-Maus im Shooter schlägt.
Präzises Spielzeug
Wegen der schnellen Spielszenen entscheiden wir uns beim Praxistest der MX518 für die Demo von id softwares "Quake 3". Kenner wissen, dass gerade die "Rail-Gun" neben einem besonders ruhigen Händchen ein präzises Eingabegerät erfordert, um ihre durchschlagende Wirkung entfalten zu können. Die MX518 liefert hier eine wirklich erstklassige Vorstellung ab. Ein besseres Spielzeug hat der Tester bisher noch nicht in den Händen halten können.
