Hochauflösendes Handwerkszeug für Spieler

Logitech MX518 im Test: Präzise Zocker-Maus mit 1.600 dpi

Der Weg zum optimalen Spiele-PC endet bei der Wahl der richtigen Grafikkarte noch lange nicht. Wichtig ist hier vor allem ein präzises Eingabegerät, dass jede kleinste Bewegung, jeden Mausklick sogleich in die virtuelle Tat umsetzt. Egal, ob es sich um eine Gewehrsalve, einen Navigationsbefehl oder gar das strategische Markieren der eigenen Truppen handelt. Unter Zockern erfreut sich die MX510 Performance Optical Mouse bereits seit geraumer Zeit großer Beliebtheit. Jetzt schickt sich die neue MX518 Gaming-Grade Optical Mouse an, ihre Nachfolgerin für obsolet zu erklären.

Logitech MX518
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Anti-Kabel-Kampagne für Hartgesottene
  2. 2Verschlungene Datenpfade
  3. 3Keine graue Alltagsmaus
  4. 4Endspiel

Rein äußerlich ändert sich kaum etwas: die holographisch angehauchte Hülle erstrahlt in Silber statt in Rot oder Blau, außerdem tragen sämtliche Schalter nun ein mattes Schwarz mit orangefarbenen Symbolen zur Schau. Schwarz und Orange? Wer hier an das Logo von Valves Ego-Shooter Half-Life denkt, liegt damit vollkommen richtig. Denn genau daran erinnern die fünf kleineren Knöpfe.

Anti-Kabel-Kampagne für Hartgesottene

Eine Maus ohne Kabel kommt einem hartgesottenen Spieler nicht aufs gleitfähige Mousepad. Das hat einen einfachen Grund - kabellose Eingabegeräte brauchen Batterien, und Batterien machen träge. Während schweres Geschütz im Spiel nicht selten von entscheidendem Vorteil ist, ist es auf dem Schreibtisch eher hinderlich. Weniger Gewicht ist hier mehr, da es eine deutlich schnellere Reaktion ermöglicht.

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Sollte gerade kein USB-Port mehr frei sein, wird einfach auf den mitgelieferten PS/2-Adapter am Ende des Kabels zurückgegriffen, den Logitech nahezu allen USB-Produkten mit auf den Weg gibt. In der kleinen Verpackung finden wir zudem eine Bedienungsanleitung für diejenigen, die Hilfe beim Einstecken der Maus benötigen, sowie eine Treiber-CD mit der "SetPoint"-Software in der Version 2.3.

Hoch aufgelöst: Darf es ein bisschen mehr sein?

Der optische Sensor der MX518 erreicht wie das Laser-Auge der MX1000 eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von 5,8 Megapixeln pro Sekunde. Doch spätestens wenn es um die Auflösung geht, hat das kabellose Modell keine Chance mehr. Denn bei 800 Punkten pro Zoll stößt dessen Präzision bereits an ihre Grenzen, während die MX518 von dort aus erst richtig loslegt und bis zu 1.600 dpi aufs Parkett legt.

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