In der Ruhe liegt die Kraft
Kurztest: Silent Hunter III
U-Boot-Simulationen sind spröde, grafisch rückständig und setzten ein intensives Handbuchstudium voraus. Mit "Silent Hunter III" will Ubisoft dieses Vorurteil torpedieren.
Gerade im Krieg gehen Meinungen weit auseinander. Der Kontinentalstratege Hitler haderte mit der Kriegsmarine. Sein englischer Widersacher Churchill räumte in seinem Klassiker "Der Zweite Weltkrieg" ein, während des Krieges allein die U-Boote gefürchtet zu haben. Tatsächlich feierten die deutschen Unterseeboote noch dann Erfolge, als Heer und Luftwaffe an allen Fronten taumelten.
Jawohl, Herr Kaleun
In der Simulation "Silent Hunter III" hat der Spieler als Kapitänleutnant zur See den Befehl über eine deutsche U-Boot-Besatzung. Zwar ist es den rumänischen Programmierern gelungen, den Lernaufwand erfreulich niedrig zu halten, ganz ohne Einarbeitung laufen aber - wenn überhaupt - nur Experten aus.
Die Einsatzgebiete führen vom Nordmeer über den Atlantik ins Mittelmeer. Zur Jagd auf Kriegs- und Handelsschiffe dienen die bekannten Bootstypen der Jahre 1939 bis 1945, von Typ II bis Typ XXI. Über ein interaktives Menü werden einzelne Abteilungen wie Flak oder Maschinenraum mit Besatzungsmitgliedern besetzt oder notwendige Reparaturen angeordnet.
Silent Hunter III
Wasserbomben sorgen für Wassereinbruch, Lichtflackern und beunruhigende Laute
